Future Skills für gesellschaftliche Transformation

Transdisziplin?re, co-kreative Lehrformate für Studierende aller Fachrichtungen


Laufzeit: 1. Oktober 2025 – 31. Dezember 2029
Offizielle Webseite Baustein 07 “Future Skills" im BaKuLe-Projekt
 

Erkenntnisinteresse

Wie k?nnen Studierende den Wandel, der mit gesellschaftlichen Transformationsprozessen verbunden ist, nicht nur verstehen, sondern aktiv mitgestalten? Der Lehrstuhl für 球探足球比分 I (Kulturgeographie) und das BIG entwickeln innovative Lehrformate, in denen Studierende genau das tun: reale gesellschaftliche Fragestellungen angehen, eigene Ideen entwickeln und L?sungen praktisch erproben. Dabei erwerben sie Future Skills, die sie bef?higen wirksam zu handeln - im Studium, im Beruf und in der Gesellschaft.

Future Skills für eine Welt im Wandel

Unsere Gegenwart ist gepr?gt von tiefgreifenden gesellschaftlichen, technologischen und ?kologischen Ver?nderungen. Für Studierende bedeutet das nicht nur Unsicherheit, sondern vor allem eins: neue M?glichkeiten, aktiv Einfluss zu nehmen.
Hier setzt das Vorhaben an: Im Rahmen des Projekts BaKuLe – Bamberger Kulturen der Lehre entwickeln Prof. Dr. Marc Redepenning und Dr. Sebastian Scholl (Lehrstuhl für 球探足球比分 I – Kulturgeographie) gemeinsam mit dem BIG neue Lehrformate für Studierende aller Fachrichtungen. 
Ziel ist es, Future Skills zu vermitteln, die für den Umgang mit komplexen Transformationsprozessen in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft entscheidend sind. Dazu geh?ren kreative Probleml?sung, inter- und transdisziplin?re Zusammenarbeit, reflektiertes Handeln und die F?higkeit, eigene Ideen in konkrete Projekte zu überführen.
Studierende lernen, verantwortungsvoll und gemeinwohlorientiert innovative L?sungen für soziale, ?kologische oder wirtschaftliche Fragestellungen zu entwickeln und umzusetzen, etwa in Studium und Beruf, in der Existenzgründung, im gesellschaftlichen Engagement oder im privaten Umfeld.

Innovative Lehrformate für gesellschaftliche Herausforderungen

Das Projekt setzt auf neue Lehr- und Lernformate, die über klassische Wissensvermittlung hinausgehen. Studierende arbeiten in geschützten Experimentierr?umen gemeinsam mit Lehrenden und Praxispartner*innen an eigenen Ideen für reale gesellschaftliche Fragestellungen.
Die Formate setzen unter anderem auf:

  • projektbasierte Lehr-Lernkonzepte mit realen Problemstellungen
  • trans- und interdisziplin?re Teamarbeit
  • co-kreative Arbeitsprozesse mit Partner*innen aus Wirtschaft, Bildung, Kultur, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft

So entstehen Lernumgebungen, die die Selbstwirksamkeit der Studierenden st?rken. Sie erleben, dass ihre eigenen St?rken, Kompetenzen und Ideen Wirkung entfalten k?nnen. Das f?rdert nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch ein Entrepreneurial Mindset, also die F?higkeit und Bereitschaft, Chancen zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und eigene L?sungsans?tze für nachhaltige positive Ver?nderungen umzusetzen. Gleichzeitig lernen Studierende, Perspektiven zu wechseln und die gesellschaftliche Wirkung ihres Handelns kritisch zu reflektieren.

Zusammenarbeit über F?chergrenzen hinweg und mit der Gesellschaft

Ein zentraler Bestandteil des Projekts liegt auf der Zusammenarbeit über F?chergrenzen hinweg. Studierende verschiedener Studienrichtungen arbeiten gemeinsam an Fragestellungen und bringen unterschiedliche fachliche Perspektiven ein, auch in die Gestaltung der Lehrformate selbst. Zugleich werden engagierte Lehrende und transdisziplin?re Praxispartner*innen au?erhalb der Wissenschaft in die Entwicklung der Lehrangebote eingebunden. Auf diese Weise entstehen Lehrformate, die interdisziplin?res Lernen f?rdern und Studierenden erm?glichen, gemeinsam mit Partnern und Partnerinnen aus der Gesellschaft neue Perspektiven auf und L?sungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln.

Beitrag zur Weiterentwicklung der Hochschullehre

Langfristig soll das Projekt dazu beitragen, innovative Lehrformate und Future-Skills-Angebote st?rker in der universit?ren Lehre zu verankern und neue Impulse für eine zukunftsorientierte Hochschulbildung zu setzen. Damit st?rkt die Universit?t Bamberg ihre Rolle als Ort, an dem Studierende nicht nur fachwissenschaftliches Wissen erwerben, sondern auch lernen, gemeinwohlorientiert zu denken und mit ihren Ideen an der Gestaltung von Zukünften mitzuwirken.

F?rdermittelgeber