Forschung
In der Forschung verfolgen wir konsequent einen translationalen Ansatz der Psychotherapieforschung, in dem es uns ein zentrales Anliegen ist, unser Verst?ndnis der Mechanismen, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung von psychischen Erkrankungen beitragen, besser zu verstehen und darauf aufbauend neue, effektivere Interventionen zu entwickeln.
Neben diesem translationalen Ansatz besch?ftigen wir uns auch mit der Frage, wie angehende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten im Erwerb psychotherapeutischer Kompetenzen effektiv unterstützt werden k?nnen und dadurch zu erfolgreichen Psychotherapeut:innen werden.
Forschungsrichtungen: klinisch-experimentell orientierte Erforschung von St?rungsmechanismen, Entwicklung und Evaluation psychotherapeutischer Interventionen sowie Lernkonzepte zum Fertigkeitserwerb.
Forschungsbereiche: belohnungsabh?ngiges impulsives Verhalten, kognitive Steuerungs- und Regulationsfunktionen, Essverhalten, Emotionsregulation, K?rperunzufriedenheit, Ann?herungs- und Vermeidungsverhalten, gesellschaftliche und mediale Einflüsse auf das Essverhalten, Internalisierung des Sch?nheitsideals, Ausbildungsforschung, Entwicklung psychotherapeutischer Kompetenz und Fertigkeiten, Einbindung von künstlicher Intelligenz in psychotherapeutische Versorgung und Ausbildung.
St?rungsbilder: stoffgebundene und stoffungebundene Abh?ngigkeitserkrankungen, Essst?rungen, Adipositas, k?rperdysmorphe St?rung, K?rperbildst?rungen.
Forschungsmethoden: Konditionierungsparadigmen, Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsparadigmen (u.a. AAT, Priming, Go/NoGo), Ecological Momentary Assessment, internetbasierte Erhebungen. Ein experimentalpsychologisches Labor mit EEG, Eyetracking und peripherphysiologischen Messungen befindet sich im Aufbau, standardisierte, beobachtungsbasierte Verhaltensmessung in simulationsbasierten psychotherapeutischen Lern- und Leistungssituation.
| 2019 - 2022 | SmartAssistEntz - Smartphone-assistierte Abstinenzf?rderung nach Alkoholentzug - Gef?rdert durch Gemeinsamer Bundesausschuss, Innovationsausschuss (Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Sabine Steins-L?ber) |
| 2017 - 2022 | (Ansprechpartnerinnen: Dr. Stefanie Schroeder, M.Sc. Caroline van der Velde) |
| 2017 - 2021 | Binge watching: Ein Suchtph?nomen? (Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Sabine Steins-L?ber) |
| 2016 - 2018 | (Ansprechpartnerin: Dipl.-Psych. Judith Leins) |
| 2016 - 2018 | Belohnungsabh?ngiges Verhalten bei Anorexia Nervosa (Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Sabine Steins-L?ber) |
| 2016 - 2017 | Studie zur Wahrnehmung von Schokolade (Ansprechpartnerin: Dr. Ines Kollei) |
| 2015 - 2016 | Wirksamkeit einer app-basierten Kurzintervention zur Reduktion von K?rperunzufriedenheit (Ansprechpartnerin: Dr. Ines Kollei) |
| 2015 - 2016 | Reliabilit?tsprüfung einer Go/NoGo-Task mit nahrungsassoziierten und alkoholassoziierten Reizen (Ansprechpartnerin: Prof. Sabine Steins-L?ber) |
| 2015 - 2016 | Der Einfluss des dünnen Sch?nheitsideals auf automatisierte Bewertungsprozesse (Ansprechpartnerin Dipl.-Psych. Judith Leins) |
| 2015 - 2016 | Emotionsregulation bei K?rperunzufriedenheit (Ansprechpartnerin Dr. Ines Kollei) |
| 2015 | Der Einfluss von Germany’s Next Topmodel auf die K?rperzufriedenheit und das Essverhalten von adoleszenten M?dchen (Ansprechpartnerin: Dipl.-Psych. Judith Leins) |
| 2014 - 2015 | Der Einfluss von medialen K?rperstimuli auf das K?rperbild junger Frauen: Ergebnisse eines Priming-Experiments (Ansprechpartnerin: Dipl.-Psych. Judith Leins) |
| 2014 - 2015 | Untersuchung kognitiver Steuerungs- und Regulationsfunktionen bei schwer adip?sen Patienten mit und ohne Binge-Eating-St?rung (in Kooperation mit der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des LWL Universit?tsklinikums Bochum der Ruhr-Universit?t Bochum) - Gef?rdert durch die Medizinische Fakult?t der Ruhr-Universit?t Bochum (Ansprechpartnerin: Prof. Sabine Steins-L?ber) |
| 2013 - 2015 | Selektive Aufmerksamkeit bei k?rperdysmorpher St?rung im Vergleich zu Essst?rungen und einer gesunden Kontrollgruppe - Gef?rdert durch den ELAN-Fonds des Universit?tsklinikums Erlangen (Ansprechpartnerin: Dr. Ines Kollei) |
2013
| State-dependent effects of alcohol on acquisition and extinction of conditioned appetitive behaviour in humans: Implications for the treatment of alcohol dependence - Gef?rdert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft als assoziiertes Projekt des Sonderforschungsbereichs 636: Lernen, Ged?chtnis und Plastizit?t: Implikationen für die Psychopathologie (Ansprechpartnerin: Prof. Sabine Steins-L?ber) |
2010 - 2013
| Die Auswirkungen chronischen Alkoholkonsums auf die Kontrolle von Verhaltensreaktionen: Bedeutung für das Rückfallgeschehen- Gef?rdert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (Ansprechpartnerin: Prof. Sabine Steins-L?ber) |
| 2008 - 2009 | Learning mechanisms and the acquisition of alcohol dependent behavior in humans: Effects of ethanol on acquisition and extinction of conditioned behavior- Gef?rdert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (Ansprechpartnerin: Prof. Sabine Steins-L?ber) |