?bung "Materielle Kultur im Museum – Sammeln, Forschen und Bewahren zwischen Theorie und Praxis am Beispiel des Oberpf?lzer Volkskundemuseums" WiSe 2025/26



Ausstellung ?H?? – Sachen aus der Sammlung“ im Oberpf?lzer Volkskundemuseum
Neun Studierende sind in Rahmen einer Praxis-?bung in die Untiefen der umfangreichen Sammlung des Oberpf?lzer Volkskundemuseums eingetaucht und haben sich intensiv mit einigen Fundstücken, die sie überrascht oder fasziniert haben, auseinandergesetzt. Die entstandene Mini-Ausstellung wirft einen Blick hinter die Kulissen des Museums und zeigt an wenigen Objekten, wie vielf?ltig Fragestellungen im Museum sein k?nnen.
In der Ausstellung ?H?? – Sachen aus der Sammlung“ zeigen die Studierenden ausgew?hlte Objekte, die sie in den Best?nden entdeckt haben, und erz?hlen deren Geschichten. Der Zugang ist bewusst ungew?hnlich: So wie in der ?bung hinter die Kulissen des Museums geblickt wurde, er?ffnet auch die Ausstellung neue, unkonventionelle Perspektiven. Sie macht sichtbar, wie viele ?berlegungen hinter den oft kurzen Ausstellungstexten stehen und welches Erkenntnispotenzial selbst scheinbar zuf?llige Fundstücke für unsere Alltagskultur und Geschichte bergen.
Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, au?ergew?hnliche und au?ergew?hnlich gew?hnliche Objekte zu entdecken – und aus einem ?H??“ ein ?Ah!“ zu machen.
Zur Er?ffnung am 26. April 2026 um 14 Uhr sind alle Interessierten herzlich willkommen. Von 14 bis 17 Uhr l?dt zudem das Museumscafé des Freundeskreises des Oberpf?lzer Volkskundemuseums e. V. mit Getr?nken und hausgemachten Kuchen zum Verweilen ein.
?ber die ?bung ?Materielle Kultur im Museum – Sammeln, Forschen und Bewahren zwischen Theorie und Praxis am Beispiel des Oberpf?lzer Volkskundemuseums“
Das Oberpf?lzer Volkskundemuseum in Burglengenfeld wurde in den 1980er Jahren gegründet. Kernstück der Sammlung ist eine Privatsammlung, die 1981 vom Bezirk angekauft und dem Museum zur Verfügung gestellt wurde. In den vergangenen vier Jahrzehnten sind die Best?nde enorm angewachsen. Gesetzliche Regelungen zum Brandschutz erschweren die Unterbringung, ein Teil der Materialien ist akut gef?hrdet.
In der ?bung n?herten sich die Teilnehmenden diesem Feld aus verschiedenen Perspektiven. Im Fokus stehen dabei immer die materielle Kultur und der kulturwissenschaftliche Zugang zu ihr. Exemplarisch wurden dabei Sachgruppen (z.B. textile Gegenst?nde) ausgew?hlen und ein besonderes Augenmerk auf eventuelle Diskrepanzen zwischen Museumstheorie und -praxis gelegt.
Die ?bung im WiSe 25/26 wurde von stv. Bezirksheimatpfleger Florian Schwemin geleitet, er wurde unterstützt von Museumsleiterin Christina Scharinger.