vhb-Kurs "Gestaltung von schulischen Beratungsangeboten im analogen und virtuellen Raum"

Im Mittelpunkt stehen unter anderem systemische Fragetechniken sowie der professionelle Umgang mit Beratungsgespr?chen mit Eltern, Schülerinnen und Schülern und Kolleginnen und Kollegen. Der Kurs greift typische Beratungsanl?sse und -themen des Schulalltags auf, analysiert unterschiedliche Handlungsoptionen und sensibilisiert für die M?glichkeiten und Grenzen der Beratungsrolle von Lehrkr?ften.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von klassischer Pr?senzberatung und digitalen Beratungsformaten. Aufbauend auf den Grundlagen der analogen Beratung im schulischen Kontext erarbeiten die Teilnehmenden in kooperativen Arbeitsformaten zentrale Gelingensbedingungen für die digitale und virtuelle Beratung in der Schule von morgen.
Dabei werden die Potenziale und Grenzen verschiedener Online-Beratungsmethoden (z. B. E-Mail, Chat, Videokonferenz) reflektiert und gemeinsam diskutiert. Gleichzeitig setzen sich die Studierenden mit technischen, didaktischen und konzeptionellen Anforderungen auseinander, die im Rahmen moderner Schulentwicklungsprozesse zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Der Kurs versteht sich damit als Beitrag zur professionellen Vorbereitung auf die vielf?ltigen Beratungsaufgaben im schulischen Alltag – heute und in Zukunft.
FAQs
Die folgenden FAQs geben Ihnen einen strukturierten ?berblick über Aufbau, Arbeitsweise, Leistungsanforderungen und organisatorische Rahmenbedingungen des Kurses. Sie greifen h?ufig gestellte Fragen aus den vergangenen Semestern auf und sollen Ihnen bei der Entscheidung für eine Teilnahme Orientierung bieten.
Zum Kurs allgemein
Bei ?Gestaltung von schulischen Beratungsangeboten im analogen und virtuellen Raum“ handelt es sich um einen Online-Kurs, der über die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) angeboten wird. Dort steht auch eine Demoversion zur Verfügung, die Ihnen vorab einen ersten Einblick in Aufbau und Arbeitsweise des Kurses gibt.
In der eigentlichen Kursumgebung finden Sie zu jeder Lektion ein einführendes Video. Darin wird jeweils erl?utert, welche Inhalte behandelt werden und welche Aufgaben zu bearbeiten sind.
Der Kurs ist als begleiteter Selbstlernkurs mit kooperativen Elementen konzipiert. Das bedeutet: Sie arbeiten eigenst?ndig, tauschen sich aber regelm??ig mit anderen Studierenden im Forum aus und entwickeln Inhalte gemeinsam weiter.
Der Kurs ist in drei aufeinander aufbauende Module gegliedert:
Einführungsmodul
- Organisatorisches und Einstieg in die Thematik
- Einblick in die Vielfalt der Beratungsschulen
Zu Beginn erhalten Sie einen ?berblick über grundlegende Beratungsans?tze und zentrale Begriffe.
Basismodul: Beratung im schulischen Kontext
- Die Rolle der Lehrkraft als Beraterin/Berater
- Grundlagen und Phasen des idealtypischen Beratungsprozesses
- Beratungstechniken und ihre Wirkung
- Praktische Anwendung von Beratungstechniken
- Herausforderungen in der schulischen Beratung
In diesem Modul wird erarbeitet, was Beratung im schulischen Kontext konkret bedeutet. Theoretische Grundlagen werden mit praxisnahen Aufgaben verbunden. Das Basismodul mündet in eine praktische ?bung, bei der sich Studierende in Kleingruppen – online oder in Pr?senz – austauschen und Beratungssituationen vertiefend bearbeiten.
Vertiefungsmodul: (Schulische) Beratung im virtuellen Raum
- Von der analogen zur digitalen Beratung I und II
- Von der analogen zur digitalen Beratung I und II
- Rahmenbedingungen digitaler Beratung
- Gruppenarbeit ?Zukunftswerkstatt“
Abschlie?end richtet sich der Blick auf digitale Beratungsformate. In der ?Zukunftswerkstatt“ bündeln die Studierenden die erarbeiteten Inhalte in interaktiven Abschlussübungen und entwickeln gemeinsam Perspektiven für die Beratung in der Schule von morgen.
In der Kursumgebung finden Sie zu Beginn des Semesters einen sogenannten Semesterlernplan. Daraus wird ersichtlich, wann welche Lektionen freigeschaltet werden und welche Aufgaben in den jeweiligen Wochen zu bearbeiten sind. Die Inhalte werden im Laufe des Semesters schrittweise freigegeben, sodass Sie immer rechtzeitig wissen, was aktuell ansteht.
Die einzelnen Lektionen sind in einem sogenannten ?interaktiven Buch“ eingebettet. Sie arbeiten sich w?chentlich durch diese Materialien und bearbeiten die darin enthaltenen Aufgaben.
In jeder Lektion finden sich zudem Lerntagebuchauftr?ge und Lerntagebucheintr?ge:
- Lerntagebuchauftr?ge sind meist mit dem Kursforum verbunden. Hier tauschen Sie sich mit anderen Studierenden zu den jeweiligen Themen aus. Diese Beitr?ge sollen in der entsprechenden Kurswoche verfasst werden.
- Lerntagebucheintr?ge dienen der pers?nlichen Reflexion. Sie halten darin Ihre Eindrücke, Gedanken und Lernerfahrungen zur jeweiligen Lektion fest und führen diese in Ihrem individuellen Lerntagebuch zusammen. Umfang und Ausführlichkeit k?nnen je nach Thema variieren.
Zentral ist dabei die kontinuierliche Mitarbeit und die regelm??ige Dokumentation Ihres Lernprozesses über das gesamte Semester hinweg.
Als Online-Kurs bietet das Seminar Ihnen grunds?tzlich zeitliche Flexibilit?t: Sie k?nnen sich die Bearbeitung der Aufgaben innerhalb der jeweiligen Woche frei einteilen.
Der Kurs ist jedoch nicht als reiner Selbstlern- oder ?Durchklick-Kurs“ konzipiert, der am Semesterende in kurzer Zeit abgeschlossen werden kann. Eine gebündelte Bearbeitung aller Inhalte am Ende des Semesters ist in diesem Kurs nicht m?glich.
Dies hat mehrere Gründe:
- Viele Aufgaben sind als Forenbeitr?ge und Austauschformate angelegt und müssen in den jeweiligen Kurswochen bearbeitet werden.
- Die Inhalte und Arbeitsauftr?ge bauen inhaltlich aufeinander auf.
- Der Lernprozess lebt von der kontinuierlichen Reflexion und der gemeinsamen Arbeit im Semesterverlauf.
Eine regelm??ige und fortlaufende Mitarbeit ist daher notwendig, um den Kurs sinnvoll zu bearbeiten und die Studienleistung erfolgreich zu erbringen. Die Vollst?ndigkeit der bearbeiteten Aufgaben, insbesondere der Forenbeitr?ge und Lerntagebucheintr?ge, flie?t zudem in die Leistungsbewertung ein. Fehlende oder unvollst?ndige Beitr?ge k?nnen sich entsprechend negativ auf die Note auswirken.
Wir empfehlen, feste Arbeitszeiten und Lernrituale zu entwickeln, zum Beispiel einen bestimmten Wochentag oder ein festes Zeitfenster für die Kursarbeit. So vermeiden Sie Zeitdruck und profitieren st?rker vom Austausch mit anderen Studierenden.
Zu Formaten und Arbeitsweisen
Die Zukunftswerkstatt ist die zweite gr??ere Gruppenarbeitsphase im Kurs und bildet einen inhaltlichen H?hepunkt am Ende des Semesters.
In dieser Phase setzen sich die Studierenden noch einmal intensiv mit den im Kurs erarbeiteten Inhalten auseinander. Auf dieser Grundlage entwickeln sie gemeinsam ein eigenes Beratungskonzept für die ?Schule von morgen“. Dabei werden theoretische Grundlagen, praktische Erfahrungen und pers?nliche Perspektiven miteinander verbunden.
Ziel der Zukunftswerkstatt ist es, den Blick für schulische Entwicklungsprozesse zu sch?rfen und die eigene Rolle als angehende Lehrkraft im Bereich Beratung und Schulentwicklung bewusst wahrzunehmen. Die Studierenden erleben sich hier als aktive Gestalterinnen und Gestalter von Schule.
In den vergangenen Semestern sind in der Zukunftswerkstatt zahlreiche kreative, reflektierte und praxisnahe Konzepte entstanden. Für das Lehrteam ist es jedes Mal besonders bereichernd zu sehen, wie vielf?ltig und fundiert die Ergebnisse ausfallen und wie sichtbar der individuelle Lernprozess der Gruppen wird.
Die Zukunftswerkstatt bietet Ihnen somit die M?glichkeit, Ihr erworbenes Wissen zu bündeln, eigene Ideen einzubringen und gemeinsam innovative Perspektiven für schulische Beratung zu entwickeln.
Im Kurs sind zwei gr??ere Gruppenarbeitsphasen vorgesehen:
- eine Gruppenarbeit am Ende des Basismoduls zur praktischen Vertiefung der Beratungstechniken,
- sowie die Zukunftswerkstatt im Vertiefungsmodul.
Beide Phasen werden im Kurs frühzeitig angekündigt und vorbereitet, sodass ausreichend Zeit für Planung und Zusammenarbeit zur Verfügung steht.
Die Gruppenbildung wird durch das Lehr- und Tutoriumsteam begleitet und moderiert. Im Laufe des Kurses ergeben sich zudem zahlreiche Vernetzungsm?glichkeiten, sodass die Studierenden sich kennenlernen und in der Regel schnell passende Arbeitsgruppen finden. Niemand bleibt dabei auf sich allein gestellt.
Die Gruppen organisieren ihre Zusammenarbeit eigenst?ndig. Das bedeutet, dass Termine und Arbeitsformen selbst vereinbart werden. Je nach Wohnort und pers?nlichen M?glichkeiten k?nnen sich Gruppen
- vor Ort (z. B. an der Universit?t oder in ruhigen Lernr?umen),
- in Cafés oder Bibliotheken,
- oder online treffen.
Alle Formen der Zusammenarbeit sind m?glich und gleichwertig.
Die praktische Gruppenarbeit im Basismodul dient dazu, Beratungsgespr?che in einem geschützten und vertraulichen Rahmen zu erproben. Inhalte aus diesen ?bungen werden nicht nach au?en getragen. Ziel ist es, theoretische Konzepte praktisch zu erfahren und eigene Beratungskompetenzen weiterzuentwickeln.
Die Gruppenarbeiten erfordern Eigenverantwortung und Verbindlichkeit, werden jedoch durch klare Zeitfenster, Begleitung und transparente Anforderungen unterstützt.
Zu Leistung und Prüfung
Die konkreten Anforderungen an die Prüfungs- und Studienleistung werden in jedem Semester in einem ausführlichen Leitfaden in der Kursumgebung im Virtuellen Campus (VC) ver?ffentlicht. Dieser Leitfaden ist verbindlich und stellt transparent dar, wie Sie bei der Erstellung der Prüfungsleistung vorgehen sollen.
In der Regel besteht die Prüfungsleistung aus der Erstellung eines Portfolios. Dieses dokumentiert Ihren Lernprozess über das gesamte Semester hinweg und setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen, unter anderem:
- den regelm??igen Lerntagebucheintr?gen,
- den bearbeiteten Wochenaufgaben und ?bungen,
- den Forenbeitr?gen,
- sowie der Dokumentation der Gruppenarbeiten.
Ein zentrales Ziel des Portfolios ist die prozessbegleitende Darstellung Ihres Lernens. Es soll deutlich werden, dass Sie kontinuierlich am Kurs teilgenommen, sich aktiv eingebracht und die Inhalte reflektiert bearbeitet haben.
Erg?nzend zum prozessbezogenen Teil enth?lt das Portfolio in der Regel eine abschlie?ende Reflexion oder eine wissenschaftliche Ausarbeitung zu einem ausgew?hlten Thema aus dem Kurs. Diese dient der vertieften Auseinandersetzung mit einem inhaltlichen Schwerpunkt.
Bei inhaltlichen oder organisatorischen Fragen zur Prüfungsleistung k?nnen Sie sich jederzeit an das Tutoriumsteam wenden.
Nein. Eine Belegung des Kurses im letzten Semester vor dem EWS-Examen ist in der Regel nicht m?glich.
Der Kurs ist inhaltlich und organisatorisch so aufgebaut, dass er bis zum Ende des Semesters vollst?ndig durchlaufen werden muss. Ein zentraler Bestandteil ist dabei unter anderem die Zukunftswerkstatt, die einen wichtigen Teil der Gruppenarbeit und der Portfolioleistung darstellt.
Im letzten Semester vor dem EWS-Examen ist es in der Regel erforderlich, dass Prüfungsleistungen vorzeitig abgeschlossen und verbucht werden. Dies ist mit der Gesamtstruktur des Kurses nicht vereinbar, da wesentliche Kursbestandteile erst gegen Ende des Semesters abgeschlossen werden.
Würde der Kurs in dieser Phase belegt, k?nnten wichtige inhaltliche und prüfungsrelevante Elemente nicht mehr vollst?ndig absolviert werden. Eine regul?re und faire Leistungsbewertung w?re in diesem Fall nicht gew?hrleistet.
Wir empfehlen daher dringend, den Kurs in einem früheren Studiensemester zu belegen.
Zu Anmeldung und Anerkennung
Die Anmeldung für diesen Kurs erfolgt nicht direkt über den Virtuellen Campus (VC), sondern ausschlie?lich über die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb). Eine direkte Einschreibung über den VC ist aus technischen Gründen nicht m?glich.
Für Studierende der Universit?t Bamberg gilt in der Regel folgendes Verfahren:
- Zun?chst bewerben Sie sich über die Seminarplatzb?rse auf einen Kursplatz. Die entsprechenden Informationen finden Sie im Vorlesungsverzeichnis.
- Nach erfolgreicher Platzvergabe erhalten Sie Hinweise zum weiteren Vorgehen.
- Anschlie?end melden Sie sich über die vhb an, um Zugang zur Kursumgebung zu erhalten.
Auch wenn der Kurs im VC sichtbar ist, führt eine Anmeldung dort nicht zum Zugriff auf die Kursinhalte. Der Zugang ist ausschlie?lich über die vhb m?glich.
Uns ist bewusst, dass dieses Verfahren zun?chst etwas kompliziert wirken kann. Alle notwendigen Informationen zum Ablauf werden jedoch zu Kursbeginn rechtzeitig über die Seminarplatzb?rse kommuniziert.
Da sich Links und Verfahren von Semester zu Semester ?ndern k?nnen, werden an dieser Stelle keine festen Anmeldelinks angegeben. Sie k?nnen jedoch sicher sein: Wenn Sie über die Seminarplatzb?rse einen Platz erhalten haben, folgen im Anschluss alle relevanten Informationen und Sie werden zuverl?ssig in den Kurs aufgenommen. Die einzelnen Schritte werden klar kommuniziert.
Wir freuen uns sehr, dass Sie den Weg in unseren Kurs gefunden haben und sich für das Thema Beratung im schulischen Kontext interessieren.
Die Frage der Anrechnung k?nnen wir jedoch leider nicht pauschal beantworten. Da die Studienordnungen, Modulhandbücher und Prüfungsregelungen je nach Hochschule und Studiengang unterschiedlich sind, liegt die Entscheidung über eine Anerkennung stets bei Ihrer Heimathochschule.
Wir empfehlen Ihnen daher dringend, sich vor der Belegung des Kurses bei Ihrem zust?ndigen Prüfungsamt oder bei den jeweiligen Studienfachberaterinnen und -beratern zu informieren, ob und in welchem Umfang eine Anrechnung m?glich ist.
Gerne begrü?en wir Studierende verschiedener Hochschulen in unserem Kurs. Eine verbindliche Zusage zur Anerkennung k?nnen wir jedoch nicht geben.
Zu Vernetzung und Unterstützung
Viele Studierende starten auch in Pr?senzseminaren zun?chst ohne pers?nliche 球探足球比分e und lernen ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen erst im Laufe der ersten Wochen kennen. Nicht selten entstehen dabei neue Freundschaften und wertvolle fachliche Netzwerke.
?hnlich verl?uft dies auch in diesem Online-Kurs. Bereits zu Beginn gibt es Gelegenheiten, sich kennenzulernen, auszutauschen und ein Gespür dafür zu entwickeln, wer wo studiert, welche Interessen bestehen und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Da Studierende aus verschiedenen Hochschulen teilnehmen, ist dieser Austausch oft besonders vielf?ltig und spannend.
In der Regel lernen Sie bereits in den ersten Wochen neue Mitstudierende kennen und knüpfen erste 球探足球比分e. Darüber hinaus wird die Gruppenbildung durch das Lehr- und Tutoriumsteam aktiv unterstützt. Sie erhalten rechtzeitig Hinweise und M?glichkeiten, sich über Foren und Austauschformate zu vernetzen. Niemand muss eigenst?ndig und ohne Unterstützung nach Gruppenpartnerinnen oder -partnern suchen. Ziel ist es, dass sich alle Studierenden gut eingebunden fühlen und verl?ssliche Arbeitsgruppen entstehen.
Bei allen Fragen rund um den Kurs ist das Tutoriumsteam Ihre erste Anlaufstelle. Sie erreichen das Team über die zentrale E-Mail-Adresse:
tutorenteam.zebera@uni-bamberg.de
Diese Adresse und weitere Ansprechpartner finden Sie auch in der Kursumgebung.
Das Tutoriumsteam unterstützt Sie bei organisatorischen, technischen und inhaltlichen Fragen – sowohl vor Kursbeginn als auch w?hrend des Semesters und im Zusammenhang mit der Prüfungsleistung.
Sollten Fragen auftreten, die das Tutoriumsteam nicht direkt beantworten kann, werden diese zuverl?ssig an das Lehrteam weitergeleitet. Sie müssen sich also nicht selbst darum kümmern, die ?richtige Stelle“ zu finden.
Wir empfehlen, sich bei Unsicherheiten frühzeitig zu melden. So k?nnen Probleme meist schnell und unkompliziert gekl?rt werden.

