Messe Berlin GmbH

Anerkennung der akademischen Leistungen unserer Studenten beim DMEA Sparks Award 2026

Zwei xAILab Bamberg Studenten unter den Top-Platzierungen beim diesj?hrigen DMEA Sparks Award 2026 in Berlin: In einem starken Wettbewerbsfeld pr?sentierten unsere Absolventen ihre Forschungsergebnisse im Finale und konnten sich gegenüber Beitr?gen renommierter europ?ischer Universit?ten behaupten. Mit einem zweiten Platz in der Bachelorkategorie und einer Platzierung unter den besten fünf Masterarbeiten blicken wir auf eine erfolgreiche Teilnahme zurück.

Der Erfolg unserer Studierenden im Finale des DMEA Sparks Award 2026

Der DMEA Sparks Award zeichnet herausragende akademische Abschlussarbeiten in der Medizininformatik und Gesundheits IT aus, die praktische Ans?tze zur Verbesserung der digitalen Gesundheitsversorgung bieten. Die Finalisten pr?sentierten ihre Arbeiten in Live Pitches vor einem Fachpublikum.

In der Bachelorkategorie belegte unser Student Kian Hinke den zweiten Platz. Seine Arbeit “Exploring Methods to Assess Scanner-Induced Domain Shifts in Medical Imaging” untersuchte, wie sich Variationen in der Bilderfassung auf die Modellleistung auswirken. Er verglich Ans?tze wie BBSD, MMD und PAD* unter Verwendung verschiedener Modelle, einschlie?lich ResNet18 und Foundation Modellen wie DINO. Seine Ergebnisse zeigten, dass taskspezifische Methoden als nützliche Indikatoren für die Auswirkungen von Dom?nenverschiebungen dienen, und er kam zu dem Schluss, dass diese Methoden am besten als erg?nzende Werkzeuge und nicht als definitive Ma?st?be eingesetzt werden. Kian sah sich starker Konkurrenz von anderen Universit?ten gegenüber. Der erste Platz ging an Fabian Bürki von der Berner Fachhochschule für seine Arbeit an einem interoperablen openEHR Prototypen, und der dritte Platz ging an Christian Franke, ebenfalls von der Berner Fachhochschule, für seine Forschung zur Datenintegration von kostenintensiven Medikamenten. Die weiteren Finalisten waren Sara Müller und Nicola Streit von der Berner Fachhochschule mit ihrer Arbeit über den “Austausch von strukturierten Impf- und Immunstatusdaten zwischen KIS und EPD” sowie Nikolas Rieger von der Universit?t Potsdam und dem Hasso Plattner Institut mit seiner Arbeit “GenIMU: Simulation von realistischen IMU-Daten mithilfe von Video Generationsmodellen”.

In der Masterkategorie erreichte unser Student Dominic Liebel die besten fünf. Seine Forschung “Developing a comprehensive dataset and baseline model for classification and generalizability testing of gastric whole slide images in computational pathology” befasste sich mit dem Mangel an umfassenden Multiscanner Datens?tzen. Er entwickelte die Gastric Slide Database mit 360 annotierten Whole Slide Bildern von 274 Patienten. Durch die Evaluierung von zw?lf Deep Learning Modellen zeigte er, dass sich Gewebemorphologiemerkmale gut über Scanner hinweg übertragen lassen, w?hrend die Entzündungserkennung auf neuen Ger?ten eine Leistungsminderung erf?hrt. Die Masterkategorie war ebenso kompetitiv. Pascal Hansen von der Universit?t Heidelberg gewann den ersten Platz mit seiner Arbeit über ein Online Planungssystem für die autonome Roboterchirurgie. Mona Irsfeld von der Universit?t Lübeck belegte den zweiten Platz für ihre physikalisch basierte Modellierung des Glioblastomwachstums, und Laura Michnick von der Friedrich Alexander Universit?t Erlangen Nürnberg sicherte sich den dritten Platz durch die Entwicklung eines funktionellen elektrischen Stimulationssystems. Marcel Mulorz von der Universit?t Leipzig mit seiner Arbeit über “Optimal Robot Placement using Reinforcement Learning” war der weitere Finalist unter den besten fünf.

Einblicke in die DMEA 2026

Die DMEA ist Europas führende Fachmesse und Konferenz für digitale Gesundheit. Die Veranstaltung 2026 in Berlin schloss mit einem deutlichen Anstieg der Besucherzahlen ab und versammelte an drei Tagen 22.000 Teilnehmer, was einem Anstieg von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Veranstaltung bot rund 900 Aussteller aus fast 30 L?ndern und 550 Sprecher.

Das Programm legte einen klaren Fokus auf die dr?ngenden Themen der Branche, einschlie?lich künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen, digitaler Patientenversorgung, Interoperabilit?t, Telemedizin und Cybersicherheit. Laut einer Besucherumfrage waren die drei relevantesten Schwerpunkte Künstliche Intelligenz, Mobile Health und Telemedizinl?sungen.

Zu Beginn der Veranstaltung zeigte sich starke politische Unterstützung. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, die als Schirmherrin fungierte, hielt eine Keynote und betonte die Notwendigkeit, digitale Innovationen entschlossen in die Praxis umzusetzen. Weitere bemerkenswerte Rednerinnen waren Judith Gerlach, die bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Pr?vention, Katharina Schenk, die Thüringer Staatssekret?rin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie, sowie Professorin Kristina Sinemus, die hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation. Bvitg Gesch?ftsführer Sascha Raddatz und Messe Berlin CEO Mario Tobias hoben beide die Dynamik der Branche und die Rolle der DMEA als zentralen Treffpunkt zur Gestaltung der Gesundheitsversorgung von morgen hervor.

Nachwuchsf?rderung mit DMEA Sparks

Die Marke DMEA Sparks verbindet die Themen Karriere und Nachwuchs. Sie bietet ein umfassendes Programm für Studierende, Absolventen und Berufsanf?nger, das aus Vortr?gen, Diskussionsrunden und Networking M?glichkeiten besteht, um Gesundheits IT als Karriereweg kennenzulernen. Die Teilnehmer k?nnen ihr Wissen durch Keynotes erweitern, führende Unternehmen auf Karrieretouren treffen und Jobangebote an der Jobwall finden. Der Ausstellungsbereich erm?glicht es Personalexperten, sich direkt mit interessierten Absolventen zu vernetzen, w?hrend Universit?ten ihre akademischen Programme vorstellen. Der zugeh?rige DMEA Sparks Award gibt Studierenden die M?glichkeit, am Programm teilzunehmen, indem die besten Abschlussarbeiten in Bereichen wie Medizininformatik und Gesundheitsmanagement ausgezeichnet werden.

Ausblick

Wir gratulieren unseren beiden Studenten zu ihren Erfolgen sowie allen anderen Finalisten und Gewinnern für ihre harte Arbeit und ihr Engagement. Es ist ermutigend zu sehen, wie eine Veranstaltung wie die DMEA jedes Jahr w?chst. Dies zeigt einen gemeinsamen Fokus und die Leidenschaft für die Verbesserung von Gesundheit und Patientenversorgung. Der Einsatz so vieler Nachwuchswissenschaftler beim DMEA Sparks Award beweist, dass die Zukunft des Fachgebiets vielversprechend ist. Wir sind beeindruckt von den rasanten Entwicklungen und den anspruchsvollen gesundheitlichen Problemen, die von Forschern in ganz Europa angegangen werden. Unsere Forschungsgruppe freut sich darauf, auch in den kommenden Jahren zu diesen Fortschritten beizutragen.