Studierende, die als Erste oder Erster in ihrer Familie eine Hochschule besuchen, werden oft als First Generation bezeichnet. Der Begriff First Generation wird in der englischsprachigen Forschung verwendet und macht die Verbindung zwischen sozialer Herkunft und Bildung deutlich. In Deutschland werden die Begriffe First Generation oder auch Erstakademikerinnen und Erstakademiker verwendet.
Die Universit?t Bamberg ist ein Ort, an welchem sich Studierende mit ihren unterschiedlichen sozialen Hintergründen und Biografien willkommen und wohlfühlen sollen. Auf dieser Seite finden Sie Anlauf- und Beratungsstellen sowie Themen und Informationen, die Sie zum Beginn und w?hrend des Studiums bis zum Abschluss unterstützen sollen.
Gut zu wissen
Die Wahl des passenden Studiengangs ist oft nicht einfach. Eine ?bersicht über unterschiedliche Studieng?nge, Fachgebiete oder Schwerpunkte sind zum Beispiel im Informationsportal Hochschulkompass zu finden. Des Weiteren haben die jeweiligen Hochschulen ?bersichtsseiten zu ihrem Studienangebot: Studienangebot der Universit?t Bamberg
Neben dem richtigen Studiengang gibt es viele Fragen rund um das Thema Studium, die den Beraterinnen und Beratern der Zentralen Studienberatung gestellt werden k?nnen. Sie beraten und unterstützen vor dem Studienbeginn und w?hrend des gesamten Studienverlaufs. Die Beratung ist freiwillig, kostenlos und unterliegt der Verschwiegenheit: 球探足球比分 zur Zentralen Studienberatung.
Finanzierung meines Studiums
Zur Finanzierung des Studiums bieten sich verschiedene M?glichkeiten:
- BAf?G: Das Studierendenwerk Würzburg ist für BAf?G-Antr?ge der Studierenden der Universit?t Bamberg zust?ndig. Für Beratung und Unterstützung stehen die Ansprechpersonen des Studierendenwerks Würzburg zur Verfügung.
- Studienstarthilfe: Dieses F?rderinstruments richtet sich an Studienanf?ngerinnen und Studienanf?nger aus Bedarfsgemeinschaften und mit sonstigem vergleichbaren Sozialleistungen unter 25 Jahren. Weitere Informationen sind auf der Seite des Bundesministeriums zu finden.
- Stipendien: Viele Stiftungen und Begabtenf?rderungswerke vergeben Stipendien. Eine ?bersicht über verschiedene Stipendien sowie Beratungsangebote an der Universit?t Bamberg helfen bei der Orientierung und unterstützen im Bewerbungsprozess.
- Jobben w?hrend des Studiums: Für viele Studierende geh?rt ein Nebenjob zum Alltag. Stellen für Nebenjob finden sich bei regionalen Unternehmen oder auch an der Universit?t Bamberg selbst als studentische Hilfskraft
- Darlehen & Bildungskredite: Der KfW-Studienkredit dient zur Finanzierung der Lebenserhaltungskosten w?hrend des Studiums. Weitere Informationen finden sich auf den Seiten der KfW.
Zum Beginn eines jeden Semesters muss eigenverantwortlich ein Stundenplan mit Veranstaltungen erstellt werden, welcher in der Regel unterschiedliche Veranstaltungsformate (z.B. Vorlesungen, Seminare, ?bungen, Praktika etc.) enth?lt. Wichtig für die Stundenplanerstellung sind die jeweiligen Modulordnungen des Studiengangs sowie das UnivIS, in welchen verschiedenen Veranstaltungen zu finden sind.
Jedes Sommer- und Wintersemester finden die Erstsemestereinführungstage eine Woche vor Vorlesungsbeginn statt. Hier erhalten alle Erstsemesterstudierende Tipps und Orientierung zum Studium, zur Stundenplanerstellung und weiterführende Informationen. Des Weiteren unterstützen die Zentralen Studienberatung, die jeweiligen Fachstudienberatungen als auch die Fachschaften bei einem guten Studienstart.
Beim Verfassen der ersten Hausarbeit oder beim Verfassen der Abschlussarbeit erhalten Sie von der Universit?tsbibliothek Bamberg in Workshops, Beratungstermine oder bei der Schreibberatung Unterstützung beim wissenschaftlichen Schreiben. Sie k?nnen ebenfalls Ihre Dozierenden kontaktieren und um ein Gespr?ch bitten, sodass Ihnen der Einstieg ins wissenschaftliche Schreiben leichter f?llt. Auch bei Fragen zur Bewertung Ihrer Hausarbeit k?nnen Sie die Dozierenden um pers?nliche Rückmeldung anfragen.
Alle Dozierenden bieten Sprechstunden an. Diese k?nnen und sollten Sie nutzen, um beispielsweise Haus- oder Abschlussarbeiten zu besprechen, offene Fragen zur Veranstaltung zu kl?ren oder sich auch bezüglich eines weiterführenden Studiums beraten zu lassen. Oft ist es ratsam eine Sprechstunde mehrmals zu besuchen, insbesondere wenn Sie Fragen zu wissenschaftlichen Themen oder dem Schreiben Ihrer Haus- oder Abschlussarbeit haben.
Auslandsstudium oder Auslandspraktika
Ein Studium oder Praktikum im Ausland ist eine besondere Erfahrung. Mit der Planung eines Auslandsaufenthalts sollte frühzeitig begonnen werden. Das International Office der Universit?t Bamberg bietet verschiedene Informationsm?glichkeiten für einen Auslandaufenthalt w?hrend des Studiums und unterstützt bei der Planung. An über 350 Partnerhochschulen in über 60 L?ndern kann das International Office Pl?tze vermitteln. Ein 球探足球比分 und eine Beratung zum Beginn des Studiums bieten eine gute M?glichkeit sich mit Themen Finanzierung, Zeitpunkt und Ort des Auslandsaufenthalts auseinanderzusetzen.
Neben dem finanziellen Aspekt lohnt es sich als studentische Hilfskraft zu arbeiten, um so weiterführende Einblicke und Erfahrungen innerhalb der Universit?t zu gewinnen. Darüber hinaus k?nnen als studentische Hilfskraft 球探足球比分e zu verschiedenen Personen oder Stellen in der Wissenschaft knüpfen. Solche Erfahrungen k?nnen hilfreich sein, sich auf eine akademische Karriere vorzubereiten. Stellenausschreibungen sind z.B. auf den Seiten der Personalabteilung der Universit?t Bamberg, in Aush?ngen vor Ort oder auch im Schwarzen Brett Studium zu finden.
Erste Generation Promotion
Als Erste oder Erster in der Familie zu promovieren, ist oft von zahlreichen Fragen, Unsicherheiten oder dem Gefühl der Fremdheit begleitet. Das Graduiertenzentrum Trimberg Research Academy (TRAc) bietet zahlreiche Beratungs- und Unterstützungsm?glichkeiten für Promovierende aus Nicht-Akademiker-Haushalten an. Ansprechpersonen, Beratung und Vernetzung finden Sie auf der Seite TRAc.
Veranstaltungen
Workshop Stressmanagement Erste Generation(163.1 KB)
Dienstag, 27.05.2025; 13:00 - 17:00 Uhr
Ort: M3/-1.13
Anmeldung per E-Mail an: carmen.henning(at)uni-bamberg.de
Das Studium und die Promotion kann besonders für die erste Generation bzw. sogenannten ?Arbeiterkindern“ eine herausfordernde Zeit sein. Sie haben im Elternhaus keine Vorbilder und keinen Erfahrungsaustausch, wie das Leben und Arbeiten an einer Universit?t aussehen kann. Ziel des Workshops ist es, Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen der Universit?talltag gelassener gemeistert und Resilienz gest?rkt wird.
Folgende Themen werden im Workshop bearbeitet:
- Stress verstehen: Was ist Stress und wie wirkt er sich auf aus?
- Individuelle Stressoren erkennen
- Bew?ltigungsstrategien entwickeln
- Ressourcen aktivieren: Wie das soziales Netzwerk und andere Unterstützungsangebote genutzt werden k?nnen.