Drei neue Anwendungen machen Smart City in Bamberg erlebbar
Wie kann Digitalisierung den Alltag in einer Stadt verbessern? In Bamberg gibt es darauf jetzt drei neue Antworten: Mit der Bamberg-App, der Beteiligungsplattform ?Bamberg-Miteinander.de“ und der Sharing-Plattform ?BamB?rsla“ werden digitale Angebote geschaffen, die Menschen einfacher miteinander vernetzen und das Leben in der Stadt erleichtern sollen. Die Anwendungen wurden im Rahmen des Programms Smart City Bamberg entwickelt und Anfang April der breiten ?ffentlichkeit auf dem Maxplatz vorgestellt.
Im Mittelpunkt stehen dabei nicht technische Spielereien, sondern konkrete Angebote für Bürgerinnen und Bürger: Die Bamberg-App bündelt Informationen und digitale Services der Stadt an einem Ort. Etwa Veranstaltungshinweise, Nachrichten aus dem Rathaus oder individuelle Erinnerungen an Müllabfuhrtermine. Die Plattform ?Bamberg-Miteinander.de“ soll Menschen zusammenbringen, die sich engagieren m?chten oder Mitstreiterinnen und Mitstreiter für Projekte suchen. Mit dem BamB?rsla ist eine Raum- und Materialplattform entstanden, bei der nicht der (Ver-)Kauf im Mittelpunkt steht, sondern das Teilen, Ausleihen oder Vermieten von zeitweise ungenutzten R?umen, Ger?ten oder Materialien.
Universit?t begleitet die Smart City wissenschaftlich
Wissenschaftlich begleitet wird das Smart-City-Projekt in Bamberg von der Otto-Friedrich-Universit?t Bamberg, genauer gesagt dem Smart City Research Lab (SCRL). Bereits seit Beginn des F?rderprojekts unterstützt die Universit?t die Stadt mit wissenschaftlicher Expertise. Im Smart City Research Lab arbeiten Forschende verschiedener Fachrichtungen gemeinsam an Fragen der digitalen Stadtentwicklung. Ziel ist es, neue Technologien nicht nur technisch umzusetzen, sondern sie auch aus gesellschaftlicher Perspektive zu betrachten.
Dabei bringt die Universit?t Forschung, Lehre und Praxis eng zusammen: Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler besch?ftigen sich unter anderem mit digitalen Beteiligungsformen, nachhaltiger Stadtentwicklung und der Frage, wie digitale Technologien den Menschen im Alltag konkret helfen k?nnen, aber auch mit Themen wie Datenschutz, Datenqualit?t und Ethik im Smart City Kontext. Mit den drei neuen Anwendungen wird sichtbar, wie diese Zusammenarbeit konkrete Ergebnisse hervorbringt. Die Projekte zeigen, wie Wissenschaft, Stadtverwaltung und Bürgerschaft gemeinsam an einer digitalen und zugleich lebenswerten Stadt arbeiten k?nnen. Es entsteht ein enger Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis, von dem beide Seiten profitieren: Die Stadt erh?lt wissenschaftlich fundierte Impulse für ihre Projekte, w?hrend die Universit?t konkrete Anwendungsfelder für Forschung und Lehre schafft.
Alle drei Anwendungen k?nnen seit dem ersten April kostenlos genutzt werden. Die Bamberg-App kann entweder in den g?ngigen App-Stores auf das eigene Mobiltelefon heruntergeladen oder im Browser unter www.app.bamberg.de aufgerufen werden. Die Engagementplattform steht unter www.bamberg-miteinander.de und die Raum- und Materialplattform unter www.bamboersla.bamberg.de zur Verfügung.
Weitere Informationsveranstaltungen
Wer die Veranstaltung auf dem Maxplatz verpasst hat und sich gerne über die einzelnen Anwendungen informieren will, hat bei der Veranstaltungsreihe ?smart verstehen“ noch einmal Gelegenheit dazu. Am 21.05.2026 wird die Bamberg-App und am 18.06.2026 das BamB?rsla vorgestellt, immer von 18.15 bis 19.45 Uhr im Stadt:Raum in der Promenadestr. 6a.