Antonia Schott-Bartning, Kanzlerin und Nachhaltigkeitsbeauftragte Dagmar Steuer-Flieser, externer Gutachter Burkhard KühnemannHannah Fischer/Universit?t Bamberg

Kanzlerin und Nachhaltigkeitsbeauftragte Dagmar Steuer-Flieser (Mitte) und Antonia Schott-Bartning (l.), die für das Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement an der Universit?t Bamberg zust?ndig ist, stellten am 9. Februar dem externen Gutachter Burkhard Kühnemann (r.) die Entwicklungen rund um Nachhaltigkeit an der Universit?t Bamberg vor.

Nachhaltigkeit mit System an der Universit?t Bamberg

EMAS-?berwachungsaudit best?tigt wirksames Umweltmanagement

Wie viel Energie ben?tigen die Geb?ude der Universit?t? Wo lassen sich Ressourcen einsparen? Wie wird Mobilit?t klimafreundlicher – und wie kommen gute Ideen tats?chlich in die Umsetzung? Um diese und weitere Fragen systematisch anzugehen, arbeitet die Otto-Friedrich-Universit?t Bamberg seit mehreren Jahren mit dem Umweltmanagementsystems EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). Ziel ist es, Nachhaltigkeit kontinuierlich weiterzuentwickeln. Am Montag, 9. Februar 2026, haben unabh?ngige Gutachterinnen und Gutachter das Umweltmanagement erneut geprüft – und revalidiert. EMAS ist ein freiwilliges Instrument der Europ?ischen Union. Es unterstützt Organisationen dabei, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern.

?Nachhaltigkeit braucht verl?ssliche Strukturen – und den Mut, genau hinzuschauen: Was l?uft gut, wo müssen wir nachsteuern? EMAS hilft uns, Ziele, Ma?nahmen und Fortschritte transparent zu machen und uns kontinuierlich weiterzuentwickeln“, sagt Kanzlerin und Nachhaltigkeitsbeauftragte der Universit?t Dr. Dagmar Steuer-Flieser. ?Deshalb freut es mich sehr, dass unser Umweltmanagement zum wiederholten Mal positiv revalidiert wurde.“ Im EMAS-?berwachungsaudit prüfen die externen Umweltgutachterinnen und -gutachter, ob das Umweltmanagementsystem ordnungsgem?? umgesetzt, weiterentwickelt und wirksam angewendet wird.

Erste staatliche Universit?t in Bayern mit EMAS

Die Universit?t Bamberg war 2021 die erste staatliche Universit?t in Bayern, die EMAS eingeführt hatte. Damit begann sie frühzeitig, Nachhaltigkeit systematisch in Strukturen und Prozesse der Universit?t zu integrieren. Diese Entscheidung zahlt sich heute aus: Nachhaltigkeit ist ein zentraler Baustein in der aktuellen Rahmenvereinbarung des Wissenschaftsministeriums mit den bayerischen Hochschulen. Klimabilanzierung, Reduktionspfade und Nachhaltigkeitsmanagement geh?ren zu den Anforderungen. ?Wir k?nnen hier auf etablierte Prozesse aufbauen“, so Steuer-Flieser. 

Konkret bezieht das Umweltmanagement alle Bereiche der Universit?t ein – Lehre, Forschung und Campusmanagement. Energie- und Ressourcenverbr?uche der Geb?ude werden zum Beispiel systematisch erfasst und ausgewertet; Photovoltaikanlagen leisten einen Beitrag zur Eigenstromerzeugung. Auch im Bereich Mobilit?t setzt die Universit?t an: Sie f?rdert unter anderem Homeoffice, nutzt einen zunehmend elektrifizierten Fuhrpark mit E-Autos sowie Dienst- und Lastenfahrr?dern und priorisiert bei Dienstreisen klimafreundliche Alternativen. Recyclingpapier, digitale Prozesse, Abfalltrennung und Wassersparma?nahmen erg?nzen den Ansatz ebenso wie die F?rderung von Forschung zu Nachhaltigkeitsthemen. Seit 2025 verfügt die Universit?t zudem über eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, die ?kologische, ?konomische und soziale Aspekte bündelt. 

Ausblick: Validierung nach WeImpact im Mai 2026 geplant

Nach dem erfolgreichen ?berwachungsaudit richtet sich der Blick bereits nach vorn: Im Mai 2026 ist die Validierung nach WeImpact geplant. Dabei handelt es sich um ein integriertes Nachhaltigkeitsmanagementsystem, das Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte systematisch zusammenführt. Es baut auf EMAS auf, erweitert es jedoch ausdrücklich um soziale Fragestellungen. 

Die Universit?t hat dieses breitere Verst?ndnis bereits in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie verankert – und mit konkreten Strukturen unterlegt: Dazu z?hlen ein etabliertes betriebliches Gesundheitsmanagement, die Zertifizierung als Fairtrade University, Ma?nahmen zur Vereinbarkeit von Familie, Studium und Beruf im Rahmen der familiengerechten Hochschule sowie ein Diversity-Konzept. Mit WeImpact sollen diese Bausteine künftig noch systematischer zusammengeführt, überprüft und weiterentwickelt werden.

 

Bild “EMAS-Reauditierung(5.3 MB)”: Kanzlerin und Nachhaltigkeitsbeauftragte Dagmar Steuer-Flieser (Mitte) und Antonia Schott-Bartning (l.), die für das Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement an der Universit?t Bamberg zust?ndig ist, stellten am 9. Februar dem externen Gutachter Burkhard Kühnemann (r.) die Entwicklungen rund um Nachhaltigkeit an der Universit?t Bamberg vor.
Quelle: Hannah Fischer/Universit?t Bamberg

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