Neue Publikation:
Kurzskala zur Messung von Ambiguit?tstoleranz

Ambiguit?tstoleranz beschreibt die F?higkeit oder die Bereitschaft, sich mehrdeutigen oder widersprüchlichen Situationen zu stellen und diese auszuhalten. Das Konzept gewinnt in Forschung und auch in ?ffentlichen Debatten zunehmend an Bedeutung. Doch wie kann Ambiguit?tstoleranz zuverl?ssig, ?konomisch und zugleich differenziert erfasst werden? Dieser Frage gehen Dr. Diana Steger (Leibniz-Institut für Bildungsverl?ufe) und Prof. Dr. Astrid Schütz in einer neuen Publikation im Journal of Personality Assessment nach.
Der Artikel tr?gt den Titel ?Disambiguating tolerance of ambiguity: Introducing the MAAS-9 as a short, reliable, and multidimensional measure of attitudes toward ambiguity“ und stellt eine neu entwickelte Kurzskala zur Erfassung von Einstellungen gegenüber Mehrdeutigkeit vor: Den MAAS-9. Die Skala umfasst neun Items und bildet drei zentrale Facetten der Ambiguit?tstoleranz ab: Moralischer Absolutismus (moral absolutism), Bedürfnis nach Komplexit?t (need for complexity) sowie Unbehagen im Umgang mit Mehrdeutigkeit (discomfort with ambiguity).
Die Ergebnisse zeigen, dass die MAAS-9 sowohl psychometrisch zuverl?ssig als auch in verschiedenen Stichproben einsetzbar ist und dabei eine ?konomische Alternative zu l?ngeren Verfahren darstellt. Das Instrument ist für die Forschung frei verfügbar: https://osf.io/ufm7b/
Referenz: Steger, D., & Schütz, A. (2026). Disambiguating tolerance of ambiguity: Introducing the MAAS-9 as a short, reliable, and multidimensional measure of attitudes toward ambiguity.*Journal of Personality Assessment. 1-12. https://doi.org/10.1080/00223891.2026.2645707
Unter folgendem Link sind 50 Sonderdrucke herunterladbar
https://www.tandfonline.com/eprint/3R6HQIWDH9PI5WBVHG38/full?target=10.1080/00223891.2026.2645707
