Europ?ische Sommeruniversit?t für Jüdische Studien in Hohenems 12.-17. Juli 2026
?konomisch waren sie in vielen Regionen vor allem auf Handelsberufe festgelegt, und so war ?Reisender? durchaus ein eigenes Berufsbild, ob als Hausierer oder Kaufleute. Das pr?gte soziale Erfahrungen genauso wie die Notwendigkeit, Ehepartnerinnen und Ehepartner au?erhalb der eigenen lokalen Gemeinde zu finden und damit famili?re Strukturen auch auf gro?e Distanzen aufrecht zu erhalten.
Die Kommunikation über religi?se Traditionen und die stetige Neubegründung jüdischen Wissens erforderte permanenten Austausch und damit eine rabbinische Reiset?tigkeit zwischen den Zentren jüdischen Lebens, in Europa und darüber hinaus. Die so entstandenen Netzwerke jüdischen Geisteslebens expandierten auch durch Forscherdrang und wissenschaftliche Neugier. Bis schlie?lich auch die nostalgische Suche nach vergangener ?Heimischkeit? und Pilgerreisen zu den St?tten legend?rer Wunderrabbiner ganz neue Formen eines jüdischen Tourismus erzeugten.
Das detaillierte Programm finden Sie hier.

