Bayerische Landesgeschichte als Querschnittssektor

Die Aufgabe, die Landesgeschichte in Forschung und Lehre zu vertreten, ist gemeinsame Aufgabe aller Lehrstühle und Professuren des Instituts für Geschichtswissenschaften und Europ?ische Ethnologie (insbesondere der Lehrstühle für Mittelalterliche Geschichte, Neuere Geschichte und Neueste Geschichte), jedoch werden auch in anderen Teilbereichen immer wieder auch Themen von landesgeschichtlicher Bedeutung behandelt. Ebenso bietet das Institut für Fr?nkische Landesgeschichte Thurnau regelm??ig landesgeschichtliche Lehrveranstaltungen an.

Das Studium der Bayerischen Landesgeschichte ist in allen Studieng?ngen des Faches Geschichte m?glich bzw. relevant. Im Bachelor- und Masterstudiengang, wo Landesgeschichte nicht verpflichtend festgeschrieben ist, wenden sich Studierende bitte an die Professur, in deren epochale Zust?ndigkeit ihr Interesse f?llt.

Im Lehramtsstudium setzt die sog. Pflichtbelegung Bayerische Landesgeschichte entsprechende Forderungen der LPO I um. Studierende aller Schularten müssen im Unterrichtsfach Geschichte eine verpflichtende Mindestpunktzahl (je nach Schulart 7-14 LP) in Bayerischer Landesgeschichte nachweisen: Dies ist je nach Studienbeginn z.T. in spezifischen Modulen "Bayerische Landesgeschichte", z.T. im sog. Lehramtsmodul verankert. Im Didaktikfach Mittelschule ist im Rahmen des sog. Lehramtsmoduls eine freiwillige Absolvierung m?glich.

Das Fach Geschichte stellt dafür in jedem Semester eine entsprechende Zahl an dafür verwendbaren Lehrveranstaltungen zur Verfügung.

Im Rahmen der Pflichtbelegung Bayerische Landesgeschichte (Lehramt) sind im Sommersemester 2026 folgende Lehrveranstaltungen verwendbar:

Vorlesungen (max. 3 LP):
Süddeutschland im Mittelalter (Ott)
Der Erste Weltkrieg. Internationale Vorgeschichte – Verlauf – Folgen (Freitag)

Proseminare (max. 7 LP):
Von “gro?en”, “frommen” und “einf?ltigen” Herrschern - Die Karolinger und ihre Reiche (Pfeifer)
Das h?fische Fest (Flurschütz da Cruz)

?bungen (max. 5 LP):
Heinrich und Kunigunde - Kaiser und Kaiserin (Pfeifer/Goller/Mierke)
Familienbriefe als kulturgeschichtliche Quelle – Die Korrespondenz einer Augsburger Familie aus dem Drei?igj?hrigen Krieg (H?berlein)
Frühdruck in Franken (Wagner)
?bung zur Vorlesung Einführung in die Heraldik (Rolker)
Einführung in die Museumsarbeit (Hopp)

Hauptseminare (max. 7 LP):
1699: Die antijüdischen Unruhen im Hochstift Bamberg (H?berlein, Schm?lz-H?berlein)
Reiche, Regenten, Republiken. Formen der Herrschaft in Mittelalter und Früher Neuzeit (Flurschütz da Cruz)
Biopics – Filmbiographien als Vermittlungsmedium historischer Vergangenheit (Freitag)
Die Geschichte des europ?ischen Wohlfahrtsstaates (Klein?der)
Handschriften jagen im digitalen Zeitalter (Rolker)
Gartenstadt – Trabantenstadt – Neubaugebiet. Suburbane Siedlungsformen in Franken im 20. Jahrhundert (Ott)

Bitte beachten Sie grunds?tzlich:

  • Das Angebot an Lehrveranstaltungen kann sich bis zum Beginn der Vorlesungszeit des SoSe 2026 durchaus noch erweitern.

  • Bei Wahl einer der genannten Lehrveranstaltungen muss die individuelle Prüfungsleistung jeweils aus dem Bereich der Bayerischen Landesgeschichte stammen.

  • Die maximale LP-Zahl richtet sich nach der jeweiligen Studien- und Prüfungsordnung. Sie kann je nach modularem Bedarf auch gekürzt werden.

  • Weitere Informationen zu den Lehrveranstaltungen finden Sie direkt im UnivIS.

Bitte kontaktieren Sie im Vorfeld unbedingt die jeweiligen Dozierenden, um sicherzustellen, dass in der betreffenden Lehrveranstaltung tats?chlich genügend thematisches Angebot zur Verfügung steht. Bei grunds?tzlichen Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Dr. Bert Freyberger.