Thomas Mann
Das literarische Werk Thomas Manns bildet einen zentralen Forschungsschwerpunkt des Lehrstuhls. In Bamberg sind zwei B?nde der Gro?en Kommentierten Werkausgabe im S. Fischer Verlag (GKFA) entstanden: Thomas Manns Essays 1926-1933, Text und Kommentar. Friedhelm Marx ist seit 2006 Vizepr?sident der Deutschen Thomas Mann Gesellschaft – und damit mitverantwortlich für die j?hrlichen internationalen Thomas Mann-Kolloquien der Gesellschaft. Zusammen mit Andreas Bl?dorn hat er das Thomas Mann-Handbuch im Metzler-Verlag herausgegeben – und nebenbei an einer Graphic Novel zu Thomas Mann mitgearbeitet.

Interviews und Anderes
Interviews zum Thomas Mann-Jahr 2025
150 Jahre Thomas Mann.
Interview mit Prof Dr. Friedhelm Marx im Podcast Die Sch?ne Woche von radioeins (RBB) vom 6. Juni 2025.
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:publication:7bcffac205c4370d/
Thomas Mann. Scheiternde M?nnlichkeitsentwürfe ziehen sich durch sein Werk.
Christoph Heinemann im Interview mit Prof. Dr. Friedhelm Marx bei Deutschlandfunk Kultur vom 2. Juni 2025.
https://www.deutschlandfunk.de/150-jahre-thomas-mann-interview-mit-friedhelm-marx-universitaet-bamberg-100.html
Eine vergiftete Einladung an Thomas Mann.
Interview mit Prof. Dr. Friedhelm Marx in der ARD-Audiothek vom 07. Mai 2025
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:17623d3f8febea84/
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Friedhelm Marx: Warum Thomas Mann lesen?
Warum z?hlt Thomas Mann bis heute zu den wichtigsten deutschsprachigen Erz?hlern des 20. Jahrhunderts? Warum werden seine Romane und Erz?hlungen immer noch gelesen, weltweit übersetzt, auf die Bühne gebracht, literarisch fortgeschrieben und verfilmt? Was macht sie anschlussf?hig für unsere Gegenwart?
Familiengeschichten
Mit seinem Roman-Debüt Buddenbrooks. Verfall einer Familie von 1901 gelang Thomas Mann eine turbulente Familiengeschichte über vier Generationen, für die er 1929 den Nobelpreis erhielt – und die bis heute als Blueprint für Familienromane der Gegenwart dient. Manns Roman erz?hlt vom Aufstieg und Fall einer norddeutschen Kaufmannsfamilie des 19. Jahrhunderts, von der zunehmenden H?rte und Waghalsigkeit der Gesch?ftspraktiken, der ?konomisch gepr?gten Heiratspolitik der Familie, dem Korsett der gro?bürgerlichen Etikette und dem Terror des Schulalltags für den Jüngsten. Dem stehen Fluchtversuche, Ausschweifungen und Dekadenzsymptome entgegen: wilde philosophische Lektüren, der Rausch der Musik, eigensinnige Liebesgeschichten, eine zunehmende nerv?se Magenschw?che und Kr?nklichkeit. ?ber die vier Generationen der Buddenbrooks l?sst sich der gesellschaftliche, kulturelle und ?konomische Wandel ihrer Zeit ablesen. Wie wenig andere verbindet der Roman die realistische Erz?hlpraxis der Gesellschaftsromane des 19. Jahrhunderts mit der 球探足球比分 und Nervenkunst der Moderne. Unvermindert aktuell (und literarisch anschlussf?hig) erscheint bis heute die rigide Verschr?nkung von Gesch?fts- und Familieninteressen, mithin das in jeder Generation neu auszuhandelnde Gegeneinander von bürgerlichem Ordnungsregime und künstlerischer, anarchischer Sensibilit?t, die sich dem marktwirtschaftlichen Soll & Haben verweigert. Das zeigt sich an den zahlreichen Bearbeitungen des Romans für das Theater der Gegenwart. Auch jenseits der Buddenbrooks nutzte Thomas Mann den Erz?hlkosmos der Familie, um Erosionserscheinungen der bürgerlichen Lebensform vorzuführen oder auch mythisch vorgepr?gte Familienkonflikte aufzurufen: so in der Inflationsnovelle Unordnung und frühes Leid von 1925 oder im epischen Gro?format der Roman-Tetralogie Joseph und seine Brüder (1933–1943).
Rausch, Begehren, gender trouble
Die innere Dynamik vieler Erz?hlungen und Romane Thomas Manns verdankt sich dem Motiv der Heimsuchung, ?des Einbruchs trunken zerst?render und vernichtender M?chte in ein gefa?tes und mit allen seinen Hoffnungen auf Würde und ein bedingtes Glück der Fassung verschworenes Leben“, wie er es selbst 1940 beschrieben hat. Dass das geordnete Leben so rasch durch rauschhaft zerst?rende M?chte hinweggefegt werden kann, setzt eine innere Disposition der Heimgesuchten voraus. Sie treibt eine unbewusste Sehnsucht um, ihrer faden, meist bürgerlichen Lebensform zu entkommen. Viele dieser Figuren tragen als offenes Geheimnis aus, was den Autor selbst zeitlebens bewegte: die Spannung zwischen homosexuellem Begehren und der selbst gew?hlten bürgerlichen Lebensform als Vater von sechs Kindern. Das erz?hlerische Werk führt mehrfach scheiternde M?nnlichkeitsentwürfe, aber auch androgyne, bisexuelle und geschlechtsverquerende Identit?tskonstruktionen vor, wie sie u.a. der Hochstapler Felix Krull verk?rpert. Das Spektrum der literarischen Verhandlungen von Rausch, Begehren und gender trouble macht Thomas Mann zum gr??ten Psychologen der Sexualit?t in der deutschen Literatur, resümiert Hans Rudolf Vaget.
Künstlerfiguren, Kunstreflexion
Wenige Autorinnen und Autoren der Moderne haben so unabl?ssig künstlerische Lebensformen und Haltungen zu ihrem Thema gemacht. Schon in den frühen Erz?hlungen richtet sich das erz?hlerische Interesse auf die Weltwahrnehmung stigmatisierter Au?enseiter, die sich von den ?Regelrechten“, Ordentlichen und Gew?hnlichen abgesondert fühlen. Dazu geh?ren Schriftsteller, Musiker, bildende Künstler, unter ihnen lebensferne Décadents und Dilettanten, wüste Gewaltprediger (Beim Propheten), aber auch Bürger auf Abwegen wie Tonio Kr?ger (Tonio Kr?ger) oder renommierte Schulbuchschriftsteller wie Gustav von Aschenbach (Der Tod in Venedig), schlie?lich Hochstapler (Die Bekenntnisse des HochstaplersFelix Krull) und Hypnotiseure (Mario und der Zauberer). Ihnen kommt durchweg eine au?erordentliche Reizbarkeit und Empfindlichkeit zu, die zu scharfer, schonungsloser Beobachtung disponiert. Und sie dienen sowohl der Selbstreflexion der eigenen künstlerischen Lebensform wie auch der literarischen Auseinandersetzung mit dem Laboratorium der Moderne, das eben auch krankhaften Wahn, Verführung und Demagogie im Medium der Kunst vorh?lt.
Modernes Erz?hlen
Thomas Manns Erz?hlkunst orientiert sich von Anfang an sowohl an der europ?ischen Prosa der Moderne als auch am musikalischen Kompositionsverfahren Richard Wagners. An signifikanten Leitmotiven, die schon die frühe Erz?hlung Der kleine Herr Friedemann (1897) durchziehen und strukturieren, l?sst sich das ablesen. Zum Beziehungszauber seiner Prosa geh?rt darüber hinaus eine ganz eigene Form der Zitatmontage. Ein erstes, prominentes Beispiel ist die nahezu w?rtliche ?bernahme des ?Typhus“-Artikels aus Meyers Konversationslexikon zur Umschreibung der t?dlichen Krankheit des jungen Hanno Buddenbrook. Diese und andere Zitat-Bausteine aus vollkommen heterogenen Quellen verbinden sich jeweils so eng mit dem erz?hlten Kontext, dass die Bruchstellen kaum erkennbar sind. ?H?heres Abschreiben“ hat Mann dieses Verfahren im Rückblick genannt – in der sog. Post-Moderne wird es noch einmal aufgekocht. Auf die spezifisch moderne Erschütterung tradierter Gewissheiten reagierte Thomas Mann mit erz?hlerischer Ironie. So lie?en sich widerstreitende Standpunkte in der Schwebe halten, ein- oder eigensinnige ?berzeugungen dagegen spielerisch entlarven.
Der (bis heute spürbaren) allgemeinen Beschleunigung setzte Mann mit dem Zauberberg-Roman (1924) eine radikale erz?hlerische Verlangsamung des Zeitgefühls entgegen. Sie erfasst den vom Studium ersch?pften Hans Castorp, dem sieben Jahre im Davoser Sanatorium ?Berghof“ beinahe wie ein Tag vergehen, – und strahlt zugleich auf die Leserinnen und Leser des Romans aus. Durch Entfabelung, Entschleunigung und Enzyklop?disierung pulverisiert der Zauberberg die Idee von Handlung und Aktion: eine ebenso riskante wie innovative Antwort auf die in den 1920er Jahren virulente Krise des Erz?hlens.
Literatur und Politik
?Da? Demokratie heute kein gesichertes Gut, da? sie angefeindet, von innen und au?en her schwer bedroht, da? sie wieder zum Problem geworden ist, das spürt auch Amerika. Es spürt, da? die Stunde gekommen ist für eine Selbstbesinnung der Demokratie, für ihre Wiedererinnerung, Wiederer?rterung und Bewu?tmachung – mit einem Wort: für ihre Erneuerung im Gedanken und im Gefühl“, so Thomas Mann 1938 auf seiner Vortragstournee durch die USA: ein bestürzend aktueller Befund. Zu diesem Zeitpunkt hatte er die durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs provozierten (durchaus reaktion?ren) Betrachtungen eines Unpolitischen von 1918 l?ngst hinter sich gelassen. Seit 1922, Manns ?ffentlichem Bekenntnis zur Republik, hatte er immer wieder lautstark vor der Bewegung des Nationalsozialismus gewarnt, 1933 mit seiner Familie umgehend den Weg ins Exil eingeschlagen. In diesen Jahren erhielt auch das literarische Werk eine politische Unterspur. Unter dem Eindruck des Weltkriegs, der Revolution von 1918, der Münchner R?terepublik und der frühen Krisenjahre der Weimarer Republik kreisten schon die Debatten des Zauberberg-Romans um Terror, Revolution, staatliche Ordnung oder Anarchie, um den Wert der Arbeit und Fortschrittsprobleme, mithin um bleibend aktuelle politische Fragen. ?Thomas Mann does not, as some believe, live in the seclusion of the Zauberberg of his dreams. On the contrary, he reveals here an intense, but not strident, absorption in the immediate fate of humanity”, schrieb die American Hebrew and Jewish Tribune im September 1932. Dafür stehen Erz?hlungen wie Mario und der Zauberer (1930) und Das Gesetz(1943), die Joseph-Romantetralogie (1933-1943) und der Goethe-Roman Lotte in Weimar (1939), die unverkennbar auf politische Gefahren des Faschismus anspielen. Im Faustus-Roman von 1947 erreicht Manns literarische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ihren H?hepunkt: ein Alleinstellungsmerkmal in der Literatur der frühen Nachkriegsjahre, das die zeitgen?ssische deutsche Leserschaft mehrheitlich überforderte.
Thomas Mann Daily
Sp?testens in den 1920er Jahren etablierte sich das Bild des gro?bürgerlichen, im Umgang distanzierten Gro?schriftstellers Thomas Mann, u.a. befeuert von rivalisierenden Kollegen: Bertolt Brecht sprach vom ?Stehkragen“, Alfred D?blin von der ?Bügelfalte als Kunstprinzip“. Die 1975 einsetzende Publikation der erhaltenen Tagebücher brachte ganz andere Seiten Thomas Manns ans Licht: die ungeschützt offene Verhandlung seines homosexuellen Begehrens und seiner k?rperlichen Verfasstheit, den Medikamentenkonsum, Unlust und Selbstzweifel, die Gereiztheit gegenüber Familienmitgliedern, Freunden, Fremden, die Eskapaden des Pudels – das alles bruchlos verbunden mit Einsch?tzungen des weltpolitischen Tagesgeschehens und der beklemmenden Situation im Exil.
Dass sich die ?ffentliche Wahrnehmung Thomas Manns spürbar ver?ndert hat, zeigt die Resonanz auf den Twitter-Account @DailyMann: Ab April 2023 postete Felix Lindner ein Jahr lang t?glich ein kurzes Zitat aus den Tagebüchern Thomas Manns. Eintr?ge wie die vom 20.7.1934 (?Habe wieder begonnen, morgens nackt ein wenig zu turnen“) oder vom 10.8.1948 (?Gro?e Abneigung, nachmittags noch irgend etwas zu tun“) haben dazu beigetragen, das Image vom unnahbaren Schriftsteller erodieren zu lassen. ?ber 30.000 Leserinnen und Lesern sind diesen posts gefolgt.
Die Forschung hat in den letzten Jahren die ?ffentliche Lebensform und die Spuren kollektiver (oder auch konkurrierender) Autorschaft der Manns in den Blick genommen. Thomas Manns erster wichtiger Bezugspunkt bildete das spannungsreiche Verh?ltnis zum ?lteren Bruder Heinrich. In den 1920er Jahren stiegen Klaus und Erika Mann ziemlich ger?uschvoll in den Literaturbetrieb ein, im Exil bildete die ganze Familie eine Art Think-Tank in politischen Angelegenheiten. Klaus Mann notierte 1936 schon in sein Tagebuch: ?Was für eine sonderbare Familie sind wir! Man wird sp?ter Bücher über uns – nicht nur über einzelne von uns – schreiben.“ Das geschah wohl auch deswegen, weil die Manns die politisch turbulente Lebensspanne vom Kaiserreich über die Weimarer Republik, das Exil und die Nachkriegszeit als public intellectuals begleiteten.
Mediengeschichte, Mediengeschichten
Wie wenig andere Autoren seiner Generation erprobte, nutzte und reflektierte Thomas Mann die neuen Medien der Moderne. In den frühen 1920er Jahren entstand die erste Verfilmung der Buddenbrooks, wenig sp?ter gab es erste Rundfunkaufnahmen von Mann-Texten. Im Januar 1929 bestritt er die erste Tonbildaufnahme eines deutschen Schriftstellers, im Dezember 1929 wurde eine Live-Reportage von der Nobelpreisverleihung ausgestrahlt: An Thomas Manns ?ffentlicher Pr?senz l?sst sich die turbulente Mediengeschichte der Weimarer Republik ablesen. Das setzt sich fort. Im amerikanischen Exil galt Thomas Mann als ?Hitler’s Most Intimate Enemy“: Zwischen 1940 und 1945 nahm er in New York und Los Angeles 55 von der BBC ausgestrahlte Radioansprachen auf, die deutsche H?rerinnen und H?rer zum Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime bewegen sollten.
Jenseits der vom S. Fischer Verlag betreuten Ausgaben und unz?hligen ?bersetzungen ist Thomas Manns literarisches Werk in ganz unterschiedlichen Formaten, Bearbeitungen und Medien pr?sent. Die Romane (selbst die über 1800-seitige Romantetralogie Joseph und seine Brüder) sind mehrfach für das Theater eingerichtet worden, es gibt Ballett- und Opernbearbeitungen, Comics, Twitter-Fassungen einzelner Texte, Graphic Novels, vor allem zahlreiche Verfilmungen. Viele seiner Romane und Erz?hlungen haben sich so nachhaltig in den Kanon der Moderne eingeschrieben, dass sie eine breite literarische Rezeption provozierten. Die polnische Literaturnobelpreistr?gerin Olga Tokarczuk nutzte die literarische Folie von Manns Zauberberg für ihren 2022 erschienenen Roman Empuzjon (dt.: Empusion), Heinz Strunk brachte im November 2024, genau 100 Jahre nach dem Erscheinen des Originals, einen Roman mit dem Titel Zauberberg 2.0 heraus. Die Geschichten Thomas Manns sind offenbar immer noch nicht auserz?hlt.
Thomas Manns Essays 1926-1933
Thomas Mann Essays III 1926 – 1933. Band 16.1: Texte. Band 16.2: Kommentar. Frankfurt am Main: S. Fischer 2025 [=Mann Gro?e kommentierte Frankfurter Ausgabe der Werke, Briefe, Tagebücher Thomas Manns: GKFA].
Diese beiden B?nde sind in den letzten Jahren am Lehrstuhl entstanden. Thomas Manns Essays aus den turbulenten Jahren 1926-1933 geben einen Einblick in die zahlreichen ?ffentlichen Debatten der sp?ten Weimarer Republik. Insgesamt sind es über 290 Texte, von denen viele bislang in keiner Werkausgabe enthalten sind: Das Spektrum reicht von Antworten auf Zeitungsrundfragen, Buchbesprechungen und Auskünften über das eigene Werk, bis hin zu Offenen Briefen und gesellschaftspolitisch wirkungsreichen Reden wie der Deutschen Ansprache von 1930 oder den Goethe-Vortr?gen des Jahres 1932, die sich unmissverst?ndlich gegen die nationalsozialistische Goethe-Rezeption richteten. In ihrer Gesamtheit spiegeln die Essays das vielschichtige, immer noch untersch?tzte politische und gesellschaftliche Engagement Thomas Manns. Würde man seine ?ffentlichen statements gleichm??ig über den Zeitraum von 1926 bis Anfang 1933 verteilen, w?re etwa alle neun Tage ein Text von Thomas Mann in der deutschsprachigen 球探足球比分 zu lesen gewesen. Kein anderer Schriftsteller war ann?hernd so pr?sent in den Medien der sp?ten Weimarer Republik. Mit der Verleihung des Nobelpreises im Jahr 1929 verst?rkte sich die internationale Aufmerksamkeit. Weder im europ?ischen, dann transatlantischen Exil ab 1933 noch in der Nachkriegszeit, in der sich die deutschsprachige 球探足球比分landschaft neu ausrichtete, wurde Thomas Mann wieder eine solche ?ffentliche Resonanz zuteil.
Die Gro?e Kommentierte Ausgabe der Werke Thomas Manns (https://www.thomasmann.de/werk/gkfa) ist ein Gemeinschaftsprojekt des S. Fischer Verlags und des Thomas-Mann-Archivs Zürich, koordiniert von einem internationalen Forscherteam, zu dem Friedhelm Marx z?hlt.
Thomas Mann Handbuch
Thomas Mann Handbuch: Leben – Werk – Wirkung. Hrsg. von Andreas Bl?dorn und Friedhelm Marx. Zweite, erweiterte Auflage. Stuttgart 2025.
Das Handbuch enth?lt Einzelbeitr?ge zu allen Romanen und Erz?hlungen Thomas Manns, zu den wichtigsten Essays, signifikanten Motiven, Bezügen und Kontexten: zum Nachschlagen, Entdecken, Weiterlesen…
Graphic Novel
Magdalena Adomeit, Friedhelm Marx u. Julian Voloy: Thomas Mann 1949. Rückkehr in eine fremde Heimat. Graphic Novel. München 2025.
Die Graphic Novel erz?hlt von der spektakul?ren, grenzüberschreitenden Deutschlandreise Thomas Manns im Jahr 1949, die sowohl nach Frankfurt als auch nach Weimar führte: ein politisch extrem aufgeladenes Medienereignis der frühen Nachkriegsgeschichte.
Hier geht es zur Rezension in der FAZ.
Publikationen
Monographien und Editionen:
Marx, Friedhelm (Hg.): Thomas Mann: Essays 1926-1933. Gro?e kommentierte Frankfurter Ausgabe der Werke Thomas Manns. Bd. 16.1 u.2. Frankfurt/Main: S. Fischer Verlag 2025.
Bl?dorn, Andreas / Marx, Friedhelm (Hgg.): Thomas Mann Handbuch. Leben - Werk - Wirkung, Metzler: Stuttgart 2015. Zweite, erweiterte Auflage: 2025.
Marx, Friedhelm (zus. mit Julian Voloy und Magdalena Adomeit): Thomas Mann 1949 – Rückkehr in eine fremde Heimat. Graphic Novel. München: Knesebeck 2025.
Bl?dorn, Andreas / Marx, Friedhelm (Hgg.): Thomas Mann Handbuch. Leben - Werk - Wirkung, Metzler: Stuttgart 2015.
Marx, Friedhelm (Hg., zus. mit Heinrich Detering und Thomas Sprecher): Thomas Manns Doktor Faustus. Neue Ansichten, neue Einsichten. Frankfurt/Main: Vittorio Klostermann 2014 [Thomas Mann Studien 46].
Sch?ll, Julia: Einführung in das Werk Thomas Manns (= Einführungen Germanistik. Hg. von Gunter E. Grimm und Klaus-Michael Bogdal), Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2013.
Marx, Friedhelm (Hg., zus. mit Werner Frizen): Thomas Mann – Katia Mann – Anna Jacobson: Ein Briefwechsel. Frankfurt/Main: Vittorio Klostermann 2005 [= Thomas Mann Studien, Bd. 34].
Sch?ll, Julia: Joseph im Exil. Zur Identit?tskonstruktion in Thomas Manns Exil-Tagebüchern und -Briefen sowie im Roman Joseph und seine Brüder (= Studien zur Literatur- und Kulturgeschichte. Hg. von Eckhard Heftrich und Hermann Kurzke, Bd. 18), Würzburg: K?nigshausen & Neumann 2004.
Marx, Friedhelm: ?Ich aber sage Ihnen...“. Christusfigurationen im Werk ThomasManns. Frankfurt/Main: Vittorio Klostermann 2002 [Thomas Mann Studien 25; Habilitationsschrift].
Aufs?tze:
Marx, Friedhelm: Nachwort [zu Thomas Manns Roman Buddenbrooks]. In: Thomas Mann. Buddenbrooks. Ditzingen: Reclam 2026, S. 765-781.
Marx, Friedhelm: [Thomas Mann: Der Zauberberg:] Werkgeschichtliche Einordnung. In: Zauberberg-Handbuch. Hrsg. von Anke Detken, Tom Kindt und Kai Sina. 1. Auflage. Berlin: J.B. Metzler 2025, S. 25-34
Dippold, Sofie Rede vor Arbeitern in Wien In: Thomas Mann-Handbuch. Leben, Werk, Wirkung. Hrsg. von Andreas Bl?dorn und Friedhelm Marx. 2., erweiterte Auflage. Berlin: J.B. Metzler 2025, S. 311-313.
Meurer, Jonas: Meerfahrt mit Don Quijote. In: Thomas Mann-Handbuch. Leben, Werk, Wirkung. Hrsg. von Andreas Bl?dorn und Friedhelm Marx. 2., erweiterte Auflage. Berlin: J.B. Metzler 2025, S. 443-447.
Marx, Friedhelm: Europa. In: Thomas Mann-Handbuch. Leben, Werk, Wirkung. Hrsg. von Andreas Bl?dorn und Friedhelm Marx. 2., erweiterte Auflage. Berlin: J.B. Metzler 2025, S. 501-504.
Marx, Friedhelm: Technik und Technikkritik in Thomas Manns Der Zauberberg. In: Thomas Mann lesen! Hrsg. von Julia Sch?ll, Franziska Solana Higuera und Christian Wiebe. Würzburg: K?nigshausen & Neumann 2024, S. 27-42.
Marx, Friedhelm: ?Ich kenne keine Zonen“. Thomas Mann und die Bundesrepublik in den Jahren 1949-1955. In: Weltpolitik/Weltfrieden. Thomas Mann zur Zeit des Kalten Krieges. Hrsg. von Jutta Linder. Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann 2024 [= Thomas-Mann-Studien, Bd. 59], S. 51-64.
Marx, Friedhelm: Thomas Manns Europakonzepte im amerikanischen Exil. In: Liberalismus (be- )denken. Europa-Ideen in Wissenschaft, Literatur und Kulturkritik (1900-1950). Hrsg. von Olivier Agard, Barbara Be?lich und Cristina Fossaluzza. Wien: B?hlau 2023, S. 387-399.
Marx, Friedhelm: Zur Entwicklung des demokratischen Denkens bei Thomas Mann. In: Thomas Mann Jahrbuch. Bd. 36. Hrsg. von Katrin Bedenig, Marc von Moor und Hans Wi?kirchen. Frankfurt am Main: Klostermann 2023, S. 9-12.
Marx, Friedhelm: Auszeit ?dort oben“. Thomas Manns Roman Der Zauberberg. In: Auszeit. Ausstieg auf Zeit in Literatur und Film. Hrsg. von Stephanie Catani und Friedhelm Marx. Baden-Baden: Ergon 2021, S. 37-46.
Marx, Friedhelm: ?Es war Reiselust, nichts weiter“ Imaginationen des Reisens in Thomas Manns Der Tod in Venedig. In: Reisen in der deutschen Literatur: Realit?t und Phantasie. Hrsg. von Berta Raposo und Christian Prado-Wohlwend. Berlin: Peter Lang 2021, S. 115-126.
Marx, Friedhelm: ?Europa als Kulturgemeinschaft“. Thomas Manns Europa-Bild in der Weimarer Republik. In: Spazi e figure del politico nell’opera di Thomas Mann. R?ume und Figuren des Politischen in Thomas Manns Werk. Hrsg. von Simone Costagli e Francesco Rossi. Roma: Istituto Italiano di studi germanici 2020. S. 49-58.
Marx, Friedhelm: Erz?hlte Heimsuchungen. Eduard von Keyserling und Thomas Mann. In: Eduard von Keyserling und die Klassische Moderne. Hrsg. von Christoph Jürgensen und Michael Scheffler. Stuttgart: J.B. Metzler 2020, S. 37-50.
Marx, Friedhelm: Mission impossible. Religi?ser Fanatismus in der Literatur der Moderne. In: Ver-lust des Ichs in der Moderne? Hrsg. von Christian Danz und Michael Murrmann-Kahl. Tübingen: Mohr Siebeck 2019, S. 47-57.
Marx, Friedhelm: Betrachtungen eines Politischen. Thomas Manns Offene Briefe zur Zeit der Weimarer Republik. In: Deutschsprachiger Briefdiskurse zwischen den Weltkriegen, Texte – Kontexte – Netzwerke. Hrsg. von Sabina Becker und Sonia Goldblum. München: edition text + kritik 2018, S. 38-48.
Marx, Friedhelm: Ein Philologe, ein Literaturvermittler, ein Zauberer. Laudatio auf Luca Crescenzi. In: Thomas Mann Jahrbuch. Bd. 31. Hrsg. von Katrin Bedenig und Hans Wi?kirchen. Frankfurt am Main: Klostermann 2018, S. 211-216.
Marx, Friedhelm: Spanische Geschichte und politische Gegenwart. Thomas Manns Don Quijote-Essay von 1934 und seine Stellungnahmen zum Spanische Bürgerkrieg. In: Spanienbilder aus dem deutschsprachigen Exil bei Feuchtwanger und seinen Zeitgenossen. Hrsg. von Isabel Hernández. Bern, Oxford, Berlin u. a.: Peter Lang 2018, S. 215-231.
Marx, Friedhelm: ?Er versucht sich in franz?sischer Konversation“. Frankreich-Bilder in Thomas Manns Zauberberg. In: Thomas Mann. La Montagne magique. In: ?tudes germaniques 72/4 (2017), S. 705-717.
Marx, Friedhelm: Thomas Manns Storm-Bilder. In: Bürger auf Abwegen. Thomas Mann und Theodor Storm. Hrsg. von Christian Demandt, Maren Ermisch und Birte Lipinski. G?ttingen: Wallstein 2015, S. 38-46.
Marx, Friedhelm: Lotte in Weimar; Gegenwartsliteratur; Christus; Sch?nheit/H?sslichkeit. In: Bl?dorn, Andreas / Marx, Friedhelm (Hgg.): Thomas Mann Handbuch. Leben - Werk - Wirkung, Metzler: Stuttgart 2015, S. 58-66, 244-246, 288-289, 333-335.
Marx, Friedhelm: ?A dark exception among the rule-abiding”: Thomas Mann and Othello. In: Thomas Mann and Shakespeare. Something Rich and Strange. Hrsg. von Tobias D?ring und Ewan Fernie. New York u.a.: Bloomsbury 2015 [= New Directions in German Studies, Bd. 14], S. 113-133.
Marx, Friedhelm: Gegenwartskunst. Thomas Mann und der belgische Grafiker Frans Masereel. In: Thomas Mann e le arti. Nuove prospettive della ricerca / Thomas Mann und die Künste. Neue Perspektiven der Forschung. Hrsg. von Reinhard Mehring u. Francesco Rossi. Rom: Istituto Italiano di Studi Germanici 2014, S. 351-363.
Marx, Friedhelm: "Nach Venedig"! Morbide Stadtbilder in Thomas Manns Der Tod in Venedig (1912) und Arthur Schnitzler Casanovas Heimfahrt (1918). In: Auf schwankendem Grund. Dekadenz und Tod im Venedig der Moderne. Hrsg. von Sabine Meine, Günter Blamberger, Bj?rn Moll u. Klaus Bergdolt. Paderborn: Wilhelm Fink GmbH & Co. Verlags-KG 2014. S. 169-182.
Sch?ll, Julia: ?Eine ethische Erfüllung meines Lebens“. Thomas Manns Joseph und seine Brüder als moderner Migrationsroman. In: Literatur im Exil. Hg. von der Ortsvereinigung Hamburg der Goethe-Gesellschaft in Weimar e.V., D??el 2013, S. 32-57§
Sch?ll, Julia: Nichts, was M?nner k?nnen. Installation und Demontage des ?gro?en Mannes“ in Thomas Manns Essays. In: Alexander Honold und Niels Werber (Hg.): Deconstructing Thomas Mann, Heidelberg 2012, S. 105-119.
Marx, Friedhelm: Welttheater. Eine religi?s-?sthetische Deutungsfigur in Thomas Manns Joseph-Romanen. In: Zwischen Himmel und H?lle. Thomas Mann und die Religion. Hrsg. von Thomas Sprecher. Frankfurt/Main: Vittorio Klostermann 2012 [= Thomas Mann Studien, Bd. 44], S. 85-98.
Marx, Friedhelm: ?Bürgerliche Phantastik“? Thomas Manns Novelle Mario und der Zauberer. In: Thomas Mann Jahrbuch 24 (2011), S. 133.142.
Marx, Friedhelm: Kino im Roman der Weimarer Republik. ?ber Thomas Manns Zauberberg und Alfred D?blins Berlin Alexanderplatz. In: Literatur intermedial. Paradigmenbildung zwischen 1918 und 1968. Hrsg. von Wolf Gerhard Schmidt u. Thorsten Valk. Berlin/New York: Walter de Gruyter 2009 [= Spectrum Literaturwissenschaft/Spectrum Literature 19], S. 139-151.
Marx, Friedhelm: ?Lauter Professoren und Docenten“. Thomas Manns Verh?ltnis zur Literaturwissenschaft. In: Die Erfindung des Schriftstellers Thomas Mann. Hrsg. von Michael Ansel, Hans-Edwin Friedrich u. Gerhard Lauer. Berlin, New York: De Gruyter 2009, S. 85-96.
Marx, Friedhelm: ?Durchleuchtung der Probleme“. Film und Photographie in Thomas Manns Zauberberg. In: Thomas Mann Jahrbuch 22 (2009), S. 71-81.
Marx, Friedhelm: Inzest. Grenze und Grenzüberschreitung bei Ulrike Draesner und Thomas Mann. In: Familien, Geschlechter, Macht. Beziehungen im Werk Ulrike Draesners. Hrsg. von Stephanie Catani und Friedhelm Marx. G?ttingen: Wallstein 2008 [= Poiesis. Standpunkte zur Gegenwartsliteratur, Bd. 2], S. 61-73.
Marx, Friedhelm: Vergangenes und Gegenw?rtiges. Monika Manns Eintragungen in das ?ffentliche Familienalbum. In: Auf den Schultern des Anderen. Festschrift für Helmut Koopmann zum 75. Geburtstag. Hrsg. von Andrea Bartl u. Antonie Magen. Paderborn: mentis Verlag 2008, S. 229-236.
Marx, Friedhelm: Thomas Mann und kein Ende. Thomas-Mann-Rezeption in der Gegenwartsliteratur: Wolfgang Hilbig und Robert Menasse. In: Vom Nachruhm. Beitr?ge zur Lübecker Festwoche 2005 aus Anlass des 50. Todesjahres von Thomas Mann. Hrsg. von Ruprecht Wimmer und Hans Wi?kirchen. Frankfurt/Main: Vittorio Klostermann 2007 [= Thomas Mann Studien, Bd. 34], S. 113-129.
Marx, Friedhelm: Die Familie bei Tisch. Thomas Manns Buddenbrooks. In: Buddenbrooks, Houwelandt & Co. Zur Psychopathologie der Familie am Beispiel des Werks von Thomas Mann und John von Düffel. Hrsg. von Rüdiger Sareika. Iserlohn 2007, S. 39-57.
Sch?ll, Julia: Zwischen den Welten. Zur Geschichte einer exilierten Familie in Thomas Manns Roman Joseph und seine Brüder. In: Rüdiger Sareika (Hg.): Buddenbrooks, Houwelandt & Co. Zur Psychopathologie der Familie am Beispiel des Werks von Thomas Mann und John von Düffel, Iserlohn 2007, S. 94-113.
Sch?ll, Julia: Von nutzloser Sch?nheit. Thomas Manns Joseph. In: Fama, 23. Jg. (Mai 2007), S. 16.
Marx, Friedhelm: Der Heilige Stefan? Thomas Mann und Stefan George. In: George-Jahrbuch 6 (2006/2007), S. 80-99.
Sch?ll, Julia: Bilaterale Gespr?che. Zum Briefwechsel zwischen Agnes E. Meyer und Thomas Mann. In: Vom Verkehr mit Dichtern und Gespenstern. Figuren der Autorschaft in der Briefkultur. Hgg. von Jochen Strobel, Heidelberg: Carl Winter 2006, S. 297-321.
Sch?ll, Julia: ?Verkleidet also war ich in jedem Fall“. Zur Identit?tskonstruktion in Joseph und seine Brüder und Felix Krull. In: Thomas-Mann-Jahrbuch, Bd. 18 (2005), S. 9-29.
Sch?ll, Julia: Politische Distanz. Zur Schopenhauer-Rezeption Thomas Manns in den Jahren der Emigration. In: Schopenhauer-Jahrbuch, Bd. 85 (2004), S. 109-130
Marx, Friedhelm: Literatur und Erl?sung. Kunst und Kunstreligion im Frühwerk Thomas Manns. In: ?Man erz?hlt Geschichten, formt die Wahrheit“. Thomas Mann – Deutscher, Europ?er, Weltbürger. Hrsg. von Michael Braun und Birgit Lermen. Frankfurt/Main 2003, S. 241-255.
Marx, Friedhelm: Abenteuer des Geistes. Philosophie und Philosophen im Zauberberg. In: ?Der Zauberberg“ – Die Welt der Wissenschaften in Thomas Manns Roman. Hrsg. von Hans Wi?kirchen und Dietrich von Engelhardt. Stuttgart 2003, S. 137-148.
Sch?ll, Julia: Goethe im Exil. Zur Dekonstruktion nationaler Mythen in Thomas Manns Lotte in Weimar. In: Thomas-Mann-Jahrbuch, Bd. 16 (2003), S. 141-158.
Sch?ll, Julia: Geschlecht und Politik in Thomas Manns Roman Lotte in Weimar. In: Gender – Exil – Schreiben. Hrsg. von Julia Sch?ll, Würzburg: K?nigshausen & Neumann 2002, S. 165-183.
Marx, Friedhelm: Transfigurations of Christ in Thomas Mann. In: Religion & Literature 33.2 (2001), S. 23-36.
Sch?ll, Julia: Penthesilea und Mut-em-enet. Tod und Eros bei Heinrich von Kleist und Thomas Mann. In: Buchpersonen, Büchermenschen. Hg. von Gudrun Schury und Martin G?tze unter Mitarbeit von Julia Sch?ll, Nicole Schumacher und Rolf-Bernhard Essig, Würzburg: K?nigshausen & Neumann 2001, S. 167-186.
Marx, Friedhelm: Künstler, Propheten, Heilige. Thomas Mann und die Kunstreligion der Jahrhundertwende. In: Thomas Mann Jahrbuch 11 (1998), S. 51-60.
Marx, Friedhelm: ?Die Menschwerdung des G?ttlichen“. Thomas Manns Goethe-Bild in Lotte in Weimar. In: Thomas Mann Jahrbuch 10 (1997), S. 113-132.
Marx, Friedhelm: Mynheer Peeperkorns mythologisches Rollenspiel. Zur Integration des Mythos in Thomas Manns Zauberberg. In: Wirkendes Wort 42 (1992), S. 67-75.
Marx, Friedhelm: Thomas Mann und Nietzsche. Eine Auseinandersetzung in K?nigliche Hoheit. In: Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte 62 (1988), S. 326-341.
Lexikonbeitr?ge:
Marx, Friedhelm: Thomas Mann. In: Religion in Geschichte und Gegenwart. Vierte, v?llig neubearbeitete Auflage. Hrsg. von Hans Dieter Betz, Don Browning, Bernd Janowski u. Eberhard Jüngel. Bd. 5. Tübingen 2001.
Rezensionen:
Marx, Friedhelm: Rüdiger G?rner. Thomas Mann. Der Zauber des Letzten. Zürich 2005. In: Arbitrium. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft 3 (2008), S. 362-364.
Sch?ll, Julia: Thomas Mann, Mythos und Moderne (zu Wolfram Ette: Freiheit zum Ursprung. Mythos und Mythoskritik in Thomas Manns Josephs-Tetralogie). In: IASL online, Januar 2003.
Sch?ll, Julia: Bücher zum Film. Heinrich Breloers und Horst K?nigsteins Dokumentationen ihrer TV-Serie zur Familie Mann. In: literaturkritik.de, Nr. 2 (Februar 2002), 4. Jahrgang. In: Deutsche Bücher. Forum für Literatur, 32. Jg., Heft 3 (2002), S. 233-237.
Sch?ll, Julia: Thomas Mann auf zweihundert Seiten. Zu Edo Reents Kurzbiographie im Claassen Verlag. In: literaturkritik.de, Nr. 2 (Februar 2002), 4. Jahrgang. In: Deutsche Bücher. Forum für Literatur, 32. Jg., Heft 3 (2002), S. 237-240.
Sch?ll, Julia: Verschattete N?he. Eine Tagung zu den Geschwistern Erika und Klaus Mann. In: Frankfurter Rundschau (27. Februar 2002), Feuilleton, S. 18.
Sch?ll, Julia: Bild-Netze und Zeit-Welten um 1900. Thomas Manns Buddenbrooks im europ?ischen Kontext. In: Lübeckische Bl?tter (8. Dezember 2001), 166. Jg., Heft 20, S. 313-317.
Sch?ll, Julia: Dekonstruktionen. Zu Yahya Elsaghes Studie über Thomas Mann und das ?Deutsche“. In: literaturkritik.de, Nr. 10 (Oktober 2000), 2. Jahrgang.
Marx, Friedhelm: Anna Ruchat. Thomas Manns Roman-Projekt über Friedrich den Gro?en im Spiegel der Notizen. Edition und Interpretation. Bonn 1989. In: Wirkendes Wort 40 (1990). S. 487f.



