Neue Studie zum Zusammenhang akademischer Kontrollüberzeugungen und dem Lernerfolg Studierender erschienen!

Jeder ist seines Glückes Schmied“ oder ?einfach nochmal Schwein gehabt“? Welche Rolle spielt unsere pers?nliche ?berzeugung zur Beeinflussbarkeit unseres akademischen Erfolgs für das Lernen an der Hochschule?

Akademische Kontrollüberzeugungen kennzeichnen die ?berzeugung Studierender, inwiefern ihre akademischen Leistungen von den eigenen F?higkeiten und den eigenen Handlungen abh?ngen (interne akademische Kontrollüberzeugung) oder ob ihre akademischen Leistungen prim?r auf ?u?ere Ursachen wie Glück und Zufall oder Charakteristika der Dozierenden zurückzuführen sind (externe akademische Kontrollüberzeugungen). 

Unsere Studienergebnisse, basierend auf den Daten von 245 Studierenden an deutschen Hochschulen, zeigen, dass eine gr??ere interne akademische Kontrollüberzeugung mit einer h?heren intrinsischen Motivation beim Lernen einhergeht. Studierende mit interner Kontrollüberzeugung berichten also über mehr Freude beim Lernen an der Universit?t. Die intrinsische Motivation wiederum stand mit einem h?heren Lernerfolg, gemessen über den Notendurchschnitt der Studierenden, im Zusammenhang. Des Weiteren zeigte sich für die externe akademische Kontrollüberzeugung ein unmittelbar negativer Zusammenhang mit dem Lernerfolg. Das hei?t, wenn Studierende die ?berzeugung ?u?erten, dass vor allem externe Ursachen (Glück, Dozierende) urs?chlich für Erfolg und Misserfolg im Studium sind, desto schlechter war der Notendurchschnitt.

Weiteres zu dieser Studie von Maximilian Pfost, Luis Fischer und Vanessa Hübner k?nnen Sie nachlesen in der Zeitschrift für empirische Hochschulforschung, 9. Jahrgang, Heft1-2015, S. 28-45. https://doi.org/10.3224/zehf.v9i1.03